Ein Piktogramm weist auf ein freies WLAN am 27.07.2016 im U-Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin hin (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

74 Bahnhöfe sind schon vollständig ausgebaut - Kostenloses WLAN in allen Berliner U-Bahnhöfen bis Ende 2018

Die BVG will bis Ende 2018 alle 173 U-Bahn-Stationen mit WLAN-Hotspots ausrüsten. Derzeit ist der drahtlose Internetzugang schon an 74 der 173 Berliner U-Bahnhöfe möglich. Der Rest soll nahtlos folgen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben beschlossen, das "BVG Wi-Fi" weiter auszubauen. Bis zum Jahresende 2018 soll in allen 173 Stationen das Internet drahtlos erreichbar sein, wie das Unternehmen am Montag mitteilten. Für das Projekt stehen der BVG nach eigenen Angaben fünf Millionen Euro zur Verfügung.

Derzeit können Fahrgäste das kostenlose WLAN auf 74 Berliner U-Bahnhöfen nutzen. Die BVG hatte im Juni angekündigt, bis zum Jahresende 2016 insgesamt 76 U-Bahnhöfe mit drahtlosem Internet ausstatten zu wollen.

Zugang nur auf dem Bahnsteig

Das freie WLAN, das auch Touristen Roaminggebühren erspart, funktioniert jedoch nicht in den Zügen und auch nicht immer auf dem gesamten Bahnhof. Doch zumindest auf dem größten Teil des Bahnsteigs soll das Funksignal empfangbar sein, zum Teil auch in Zwischenebenen und Zugängen. Eine Anmeldung oder ein Passwort sind nicht nötig. Wer das WLAN nutzen will, muss zur Registrierung seines Geräts den WLAN-Empfang aktivieren und dann nur die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Wurde das BVG-Wi-Fi sieben Tage lang nicht angewählt, muss der Nutzer sie erneut annehmen, um wieder Zugriff zu erhalten.

Die BVG hatte den WLAN-Aufbau nach einem Testlauf am Bahnhof Osloer Straße 2015 begonnen.  

Die Liste der U-Bahnhöfe mit funktionierendem "BVG Wi-Fi" im Überblick:

1.    Adenauerplatz

2.    Alexanderplatz

3.    Alt-Mariendorf

4.    Alt-Tegel

5.    Alt-Tempelhof

6.    Amrumer Straße

7.    Bayerischer Platz

8.    Berliner Straße

9.    Brandenburger Tor

10.  Bundesplatz

12.  Deutsche Oper

13.  Ernst-Reuter-Platz

14.  Fehrbelliner Platz

15.  Frankfurter Allee

16.  Franz-Neumann-Platz

17.  Friedrichstraße

18.  Gesundbrunnen

19.  Hallesches Tor

20.  Hauptbahnhof

21.  Heidelberger Platz

22.  Hermannplatz

23.  Hermannstraße

24.  Innsbrucker Platz

25.  Jakob-Kaiser-Platz

26.  Jannowitzbrücke

27.  Johannisthaler Chaussee

28.  Jungfernheide

29.  Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik

30.  Karl-Marx-Straße

31.  Kleistpark

32.  Kochstraße

33.  Konstanzer Straße

34.  Kottbusser Tor

35.  Kurfürstendamm

36.  Kurt-Schumacher-Platz

37.  Leopoldplatz

38.  Lichtenberg

39.  Lipschitzallee

40.  Mehringdamm

41.  Möckernbrücke

42.  Naturkundemuseum

43.  Neukölln

44.  Nollendorfplatz

45.  Oranienburger Tor

46.  Osloer Straße

47.  Pankow

48.  Paracelsus-Bad

49.  Potsdamer Platz

50.  Rathaus Neukölln

51.  Rathaus Reinickendorf

52.  Rathaus Spandau

53.  Richard-Wagner-Platz

54.  Rosa-Luxemburg-Platz

55.  Rosenthaler Platz

56.  Rudow

57.  Seestraße

58.  Spichernstraße

59.  Stadtmitte

60.  Südstern

61.  Tempelhof

62.  Theodor-Heuss-Platz

63.  Tierpark

64.  Turmstraße

65.  Uhlandstraße

66.  Walther-Schreiber-Platz

67.  Wedding

68.  Weinmeisterstraße

69.  Westhafen

70.  Wilmersdorfer Straße

71.  Wittenau

72.  Wittenbergplatz

73.  Yorckstraße

74.  Zoologischer Garten

Kommentar

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7 Kommentare

  1. 7.

    Kostenlose und - vor allem: saubere/kontrollierte - Toiletten wären wirklich sinnvoll! Wie oft ist man in Berlin ewig lange unterwegs von A nach B und muss entweder leiden, wenn die Blase drückt, oder die Fahrt unterbrechen und auf eine Gaststätte hoffen, die einen ihre Toilette benutzen lässt.
    Ich fürchte allerdings, dass Toiletten ganz schnell demoliert, vermüllt oder versifft sein werden, da es leider in dieser Stadt zu viele Zeitgenossen gibt, denen sinnlose Zerstörung/Verdrecken zu viel Spaß macht.

  2. 6.

    Besser wären kostenlose Toiletten auf stark frequentierten oder diesbezüglich dreckigen Bahnhöfen anstelle der Tabak- und Schnapskioske (deren Konsum widerspricht der BVG eigenen Hausordnung) auf diesen Bahnhöfen. Doch Mieteinnahmen scheinen wichtiger als das Allgemeinwohl.

  3. 5.

    Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
    Was bringt einem Wlan in den Bahnhöfen, in den Zügen und im Tunnel wäre es wohl sinnvoller, ordentlichen Empfang zu haben, schließlich fährt man mit der U Bahn von A nach B und verweilt nicht stundenlang auf dem Bahnhof.

  4. 4.

    Iam Bahnhof wuhletal läuft auch schon Ende letzten Jahres das WLAN....

  5. 3.

    Der Begriff "freies W-Lan" ist völlig irreführend. Die fünf Millionen Euro müssen ja irgendwo herkommen. Natürlich zahlen das wieder einmal die Steuerzahler und die Fahrgäste. Ich kann mich nicht erinnern, dahingehend gefragt worden zu sein. Für fünf Millionen Euro hätte man sicher mindestens zehn Fahrstühle einrüsten und damit zehn weitere U-Bahnstationen barrierefrei machen können. Aber wen interessieren schon Alte, Behinderte oder Mütter mit Kinderwagen? Hauptsache wir sind hipp und trendy? "Weil wir dich lieben." Ich bin versucht, Liebermann zu zitieren.

  6. 2.

    In der Station Mierendorffplatz funktioniert das WLAN auch schon seit mehreren Monaten.

  7. 1.

    Da man sich aufgrund manch unangenehmer Zeitgenossen, die permanent in den U-Bahnhöfen herumlungern, eh ungern mit seinem Laptop auf die (oft versifften) Bahnhöfe setzt, wäre es schöner, wenn es wieder mehr Bahnhofspersonal gäbe. Dann gäbe es auch weniger "Unfälle", Angriffe, ignorante Raucher, drogenspritzende Junkies, stinkende Penner in den Bahnhöfen und man würde nicht mehr machen, dass man möglichst schnell da wieder weg kommt. Die U-Bahnhöfe verkommen zu einer wahren Zumutung. Sicher fühlt man sich dort eh schon lange nicht mehr. Wozu also W-Lan? Damit einem das Smartphone oder der Laptop gleich entrissen und gestohlen werden können?

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