Ein Bauarbeiter sichert Eimer gegen Diebstahl (Quelle: imago/Müller-Stauffenberg)

Vom Schrauber bis zur Kabeltrommel - Baufirmen klagen zunehmend über Diebstähle

Baufirmen beklagen, dass im vergangenen Jahr auf den Baustellen in Berlin und Brandenburg wieder mehr gestohlen wurde. Von den Diebstählen sind vor allem große Unternehmen betroffen. Besonders beliebtes Diebesgut: Kleingeräte.

Baubetriebe in Brandenburg und Berlin schlagen Alarm: Die Firmen registrieren immer öfter Diebstähle auf ihren Baustellen.

Mehr als die Hälfte der Baubetriebe (61 Prozent) beklagt nach Angaben des Bauindustrieverbands vom Montag, dass sich das Problem 2016 im Vergleich zum Vorjahr verschärft habe. Betroffen seien vor allem große Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Besonders häufig verschwinden demnach Kleingeräte wie Bohrmaschinen und Schrauber im Wert von bis zu 1.500 Euro. Bevorzugte Beute sind aber auch Dieselkraftstoff, Kabel und Baugeräte.

Folgen sind Terminverschiebungen und Zusatzkosten

Trotz Präventionsmaßnahmen wie die GPS-Ortung von Fahrzeugen und Zugangskontrollen zu Großbaustellen sei Diebstahl "ein ernstzunehmendes Thema", sagte der Hauptgeschäftsführer
des Verbandes, Axel Wunschel, am Montag. Nach Angaben des Verbandes können die Diebstähle dazu führen, dass Termine verschoben werden müssen oder Arbeiten zeitweise zum Erliegen kommen. Zahlen zu den finanziellen Schäden wurden nicht genannt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.07.2017, 05:00 Uhr

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1 Kommentare

  1. 1.

    Mich wundert das nicht. Habe auf diversen Baustellen beobachtet , dass die Handwerker nach Feierabend den Hammer
    fallen lassen und sich nicht um um Handwerkszeug weiter kümmern.
    Da wird nix weggeräumt sondern da wo sie gerade stehen alles fallen gelassen.
    Hier sollten die Vorgesetzten oder der Polier, falls es ihn überhaupt noch gibt, verstärkt ein Auge darauf haben.

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