Für mehr Tier- und Naturschutz in der Landwirtschaft sind am 18. Januar 2014 zehntausende Menschen in Berlin auf die Straße gegangen.
Unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt" demonstrierten nach Angaben des Veranstalters rund 30.000 Menschen.
Zahlreiche Landwirte reisten mit ihren Traktoren an, um an dem Protestzug teilzunehmen. Dieser fand zum vierten Mal anlässlich der in Berlin stattfindenden Grünen Woche statt.
Diese Demonstrantin macht auf die Bedrohungen von Bienen durch Chemikalien aufmerksam.
Diese Schweine sehen zumindest glücklich aus: Der Protest richtete sich sehr stark auch gegen die Massentierhaltung.
"Öko ist besser" heißt es auf diesem Plakat in Form eines Schweines und Huhns, die mit Spritzen übersät sind.
Auch Politprominenz nahm an der Demonstration teil - hier Johannes Remmel (l, Grüne), Landwirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, und Renate Künast (M, Grüne), Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz.
Auch auf dem Messegelände, wo die Grüne Woche stattfindet, kam es seit der Eröffnung zu Protestaktionen. Am Samstag gelang es Aktivisten, auf den Funkturm an der Messe zu klettern und dort ein Plakat mit der Aufschrift "Bloß nicht genau hinsehen" zu entrollen.
Unter den Augen von Polizisten und Sicherheitskräfte bauen Aktivisten ein Zelt ab, dass sie am Sonntag vor dem Messeeingang in der Masurenallee errichtet hatten.
Am Freitag demonstrierte diese Tierschützerin in den Messehallen gegen die Massentierhaltung. Im Hintergrund beobachten Messechef Christian Göke (l-r), der estnische Agrarminister Helir-Valdor Seeder, Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) die Szene. Weitere Bildergalerien gibt es hier.
Zehn Tage lang lockte die Internationale Grüne Woche Besucher an, mehr als 400.000 Menschen strömten in die Messehallen - zum Schauen, Kaufen und Kauen. Weitere Zehntausende kamen ebenfalls wegen der Agrarschau nach Berlin - allerdings um zu demonstrieren. Am Sonntag ging die Grüne Woche zuende.