Ein Bauer auf einem Biohof (Bild: dpa)

- Die Bio-Tour

Was auf der Grünen Woche alles "bio" ist, können Besucher auf dieser Tour erfahren, die in etwa einen Tag dauert. Man erkundet die Biohalle und macht Abstecher in andere Länder, die Bio-Produkte vorstellen. Empfohlener Eingang: Eingang Süd

Rund 300 Aussteller stellen auf der Grünen Woche ihre Bio-Produkte vor. Konzentriert sind diese Produkte am neuen Standort in der Bio-Halle 1.2b auf 3.000 Quadratmetern Hallenfläche.

Wie gut Bio-Lebensmittel schmecken, können Besucher am besten selbst probieren: Neben den Köstlichkeiten in der Bio-Halle lohnt sich der Besuch der vielen kleinen Aussteller in den anderen Hallen, die ihre Bio-Lebensmittel präsentieren. Ausgehend von der Bio-Halle 1.2b empfiehlt sich ein Rundgang durch die deutschen Bundesländer und die internationalen Beteiligungen. Hier eine kleine Auswahl:

Der Rundgang startet in der Bio-Halle 1.2b. In Halle 5.2b bei Mecklenburg-Vorpommern gibt es Bio-Fleisch in allen Variationen zum Probieren. Weiter geht es in Halle 22a: Hier bietet Baden-Württemberg Naturbackwaren und naturtrüben Apfelsaft ohne jegliche Zusätze an.

In Sachsen-Anhalt in Halle 23b tankt man neue Energie bei einem Obstbrand in Bio-Qualität. Leckere und gesunde Molkereiprodukte wie beispielsweise Stevia-Joghurt, Fruchtquark und Ziegenkäse gibt es bei den Bayern in Halle 22b. Immer der Nase nach: Berlin (Halle 21b) und Brandenburg (Halle 21a) lockt mit Düften nach frischen Bio-Backwaren. Das Bundesland Niedersachsen (Halle 20) präsentiert kaltgepresste Öle, ätherische Öle und Kräuter aus ökologischem Anbau. Bei Sachsen in Halle 21b gibt es Produkte, die aus der Gesundheitsbeere Aronia hergestellt werden.

Die Bio-Tour-Teilnehmer können bei den internationalen Ausstellern eine große Vielfalt an Bio-Produkten entdecken. So bietet Polen beispielsweise in Halle 11.2 im Zeichen der Rohkost unbehandelte Lebensmittel nur für Vegetarier und Veganer an. Gegen den Durst gibt es bei den Italienern in Halle 17 naturtrüben Bio-Apfelsaft aus Südtirol.

Das Nachbarland Österreich bietet in Halle 15.1 Bio-Knabbereien wie Nussmischungen und Soja-Snacks an. Spirituosen werden hierzulande selten mit ökologischer Landwirtschaft in Verbindung gebracht - dem kommt das Partnerland Estland in Halle 8.2 mit Bio-Vodka entgegen.

Eine Spezialität des zentralasiatischen Landes Kirgisistan gilt es in Halle 7.2c zu entdecken: Schokoladen-Konfekt aus sonnengetrockneten Bio-Aprikosen, Lübecker Schokolade und kirgisischem Cognac. Aus Marokko (Halle 7.2 b) stammt das kostbare Argan-Öl aus ökologischem Anbau.

In Halle 6.2 locken asiatische Bio-Produkte: China präsentiert neben Obst und Gemüse unter anderem Grüntee aus ökologischem Anbau. Neben Schwarzem Bio-Tee wie den köstlichen Darjeeling werden in Indien auch ayurvedische Kräutermischungen angeboten. Schließlich lädt Thailand ein, den pikanten Geschmack von "organic food" bei Currypaste und Dip kennenzulernen.

 

(Quelle: Messe Berlin)

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