Eine Peruanerin mixt Cocktails auf der Grünen Woche 2013 (Quelle: Messe Berlin)

- Die internationale Tour

Wer die globale Speisekarte der Grünen Woche erkunden will, sollte die internationale Tour machen. Man sollte ein bis zwei Tage einplanen. Die Reise führt durch Länder wie Bulgarien, Russland, Saudi-Arabien oder Madagaskar. Empfohlener Eingang: Nord oder Süd.

Ein Rundgang über die globale Speisekarte der Grünen Woche

Halle 1.2a

Los geht es in Halle 1.2a mit zwei Jubilaren: Bulgarien punktet im 25. Beteiligungsjahr mit nationalen Milch- und Fleischprodukten, während Belarus mit Hochprozentigem das 20. Jahr auf der Grünen Woche feiert. Peru kredenzt fruchtig-frische Cocktails und auch die Aussteller aus Belgien, Dänemark, Griechenland und Kolumbien präsentieren hier landestypische Leckerbissen.

Halle 2.2

Für den kleinen und großen Hunger zwischendurch bietet die Russische Föderation eine große Auswahl an Spezialitäten aus nahezu allen Regionen des Landes – von der Ostsee bis zum Pazifischen Ozean. Darunter befinden sich Pistazien, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Nusstafeln mit Zucker.

Halle 6.2a

Zum ersten Mal auf der Grünen Woche gibt es eine komplett asiatische Halle. China reicht Tee und Bio-Produkte sowie landestypische Früchte, Gemüse und Fleischprodukte. Seit 21 Jahren ist Saudi-Arabien wieder dabei und bietet Datteln aus den heißen Wüstenoasen, Kaviar von Fischen des Persischen Golfes, aber auch Oliven, Öl, Essig, Mangos oder Blumen. Köstlichkeiten aus I ndien, Japan, Libanon, Philippinnen, Thailand und Vietnam runden die kulinarische Vielfalt Asiens in dieser Halle ab.

Halle 6.2b

Mit selbstgemischten Gewürzen jeglicher Art können sich Besucher am Stand von Madagaskar eindecken.

Halle 7.2a

Bei den Luxemburgern dreht sich alles um den Wein. Vom Blauen Spätburgunder über Elbling bis zum Riesling. Die afrikanischen Staaten Guinea, Kenia und Ruanda locken eher mit exotischen Gerichten wie Spießbockbraten und erlesenem Hochlandkaffee.

Halle 7.2b

Bier einmal anders erleben: Ghana präsentiert afrikanisches Fruchtbier in verschiedensten Varianten. Süßlich cremiger Bananengeschmack und fruchtig frischer Mangogenuss sind nur zwei Sorten des beliebten DjuDju Bieres. Die Aussteller aus Afghanistan, Côte d'Ivoire, Kamerun, Marokko und Nepal bieten in dieser Halle kulinarische Genüsse wie Safran und Rosenölprodukte, tropische Früchte, Speisen aus dem Maghreb bis hin zu einer unglaublichen Teeauswahl aus den Himalaya-Regionen.

Halle 7.2c

Montenegro nimmt zum ersten Mal an der Grünen Woche teil und legt mit einem breiten Spektrum an Fleisch, Wurst, Säften und Backwaren einen köstlichen Start hin. Kaukasische Leckerbissen gibt es aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien . Kanada, Kasachstan, Kirgisistan, der Kosovo und die USA stimmen die Besucher geschmacklich auf ihre Spezialitäten ein.

Halle 8.2

Mit einem offiziellen Ländergemeinschaftsstand präsentiert sich Portugal mit ausgefallenen Käse-und Wurstspezialitäten sowie traditionellen portugiesischen Fleischtörtchen.

Den Partnerlands-Slogan "NATURlich Estland" kann man in Form von Bären- und Elchfleisch, blutdruckbeeinflussenden Käse und eine breite Palette an Roggenprodukten schmecken. Viel Fisch gibt es bei den Ausstellern aus den Ländern Nordeuropas zwischen Nord- und Ostsee wie Finnland, Großbritannien, Irland, Island, Lettland, Litauen und Norwegen . Den berühmten Elchschnaps können Sie bei unseren schwedischen Nachbarn probieren. Israel kredenzt landestypische Gerichte aus den Regionen des Mittelmeers und den besten Anbaugebieten des Landes.

Halle 10.2

Frisches und getrocknetes Obst und Gemüse, Säfte, Alkohol und Softdrinks kann man bei U sbekistan und der Mongolei probieren. Südamerikanisches Flair versprechen die Stippvisiten bei Argentinien und Brasilien. Rumänien und Ungarn bringen Weine und Speisen aus Südosteuropa nach Berlin.

Halle 11.2

Spitzenweine, edler Champagner, feinste Macarons und delikate Gänseleber: Lassen Sie sich das "savoir vivre" unseres Nachbarlandes Frankreich auf der Zunge zergehen. Nebenan bereiten verschiedene Regionen Polens ihre Spezialitäten wie beispielsweise Pierogi und frisch gepresste Säfte zu.

Halle 15.1

Österreich-Fans können ihren Gaumen in einer kompletten Halle mit Leckereien wie Fairtrade-Schokosnacks, Bio-Knabbereien und Gojibeeren mit feinster Zartbitterschokolade, aber auch mit den so beliebten Käse-, Fleisch- und Wurstspezialitäten verwöhnen lassen.

Halle 16

Würzige Speisen aus der Riesenpfanne und hochprozentige Tropfen hat die Ukraine zu bieten.

Halle 17

Am Liechtensteiner Stand bleibt niemand bei Milch und Bier durstig. Italien verwöhnt die Besucher vorwiegend mit Genüssen aus Südtirol. Die Schweiz zeigt die volle Palette ihrer landestypischen Spezialitäten, bei denen der Käse eine herausragende Bedeutung einnimmt.

Halle 18

Die Niederlande servieren Gouda und Edamer, Zieringwer, Kalbfleisch und Ziegenkäse. Der Iran präsentiert Ihnen eine feine Auswahl an edlen Trockenfrüchten. Gegen den Durst gibt es böhmisches Bier aus Tschechien und vollmundige Weine aus Südafrika, Spanien und Kroatien. Orientalische Gaumenfreuden wie Nüsse, Datteln und Feigen bieten die Aussteller aus der Türkei . Fließendes Gold, nämlich Honig, können Sie am Stand der Slowenen verköstigen. Am Ende der internationalen Tour wird es nochmal abenteuerlustig: Australien und Neuseeland begeistern nicht nur mit exotischen Spezialitäten von Känguru und Krokodil, sondern auch mit prämierten Weinen, Ingwer- und Bierspezialitäten.

 

(Quelle: Messe Berlin)

Weitere Routen-Vorschläge

  • Ein Paar guckt durch eine Brezel (Quelle: dpa)

    13 Bundesländer und ihre regionalen Spezialitäten

    13 Bundesländer und ihre regionalen Spezialitäten: Die Deutschland-Tour dauert einen vollen Messetag und hat eine Länge von 3,8 Kilometern. Es geht durch Berlin und Brandenburg, Hessen, Bayern oder Bremen. Empfohlener Eingang: Nord (Hammarskjöldplatz)

  • Kinder streicheln und betrachten in der Tierhalle auf der Grünen Woche in Berlin eine Sau, die gerade ihre Ferkel säugt (Quelle: dpa)

    Unterwegs mit Kind und Kegel

    Wer auf der Grünen Woche mit Kind und Kegel unterwegs ist, für den ist die Familien-Tour ratsam. In vier Stunden geht es unter anderem über den ErlebnisBauernhof, die Tierhalle und die Erlebniswelt Heimtiere. Empfohlener Eingang: Süd (Jafféstraße)

  • Estland auf der Grünen Woche 2013 (Quelle: Messe Berlin)

    Unterwegs in Estland

    In zwei Stunden können Besucher auf dieser Tour Estland, das Partnerland der Grünen Woche 2014 genauer kennenlernen. Der baltische Staat ist in Halle 8.2 zu finden. Empfohlener Eingang: Nord, Süd oder Ost

  • Ein Koch streut am 20.01.2013 während der Grünen Woche am Stand von Schleswig-Holstein Senfkörner auf einen angerichteten Ostseedorsch (Quelle: dpa)

    Kulinarische Genüsse und Aromen der Welt

    Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen will, ist hier genau richtig. Ob Fisch oder Fleisch, Bier, Wein oder Sekt, Kräuter, Gewürze und Tee oder Bio - die Markt-Tour bietet in sechs Stunden für jedne Geschmack etwas. Empfohlener Eingang: Ost (Messedamm)

  • Kraftvoll und konzentriert stellt Kevin auf der Grünen Woche in Berlin in der Halle "Erlebnis Bauernhof" an einer Plastikkuh seine Melkkünste unter Beweis (Quelle: dpa, Archivbild vom 21.01.2007)

    Landwirtschaft zum Anfassen

    Auf dieser Tour gibt es Landwirtschaft zum Anfassen: An einem Messetag geht es unter anderem über den ErlebnisBauernhof, durch die Tierhalle, mit einem Abstecher bei den Jägern und der Holzbranche. Empfohlener Eingang: Süd (Jafféstraße)

  • Eine Besucherin der Grünen Woche steht am 18.01.2013 in Berlin in der Internationalen Blumenhalle vor einen Blumenbeet (Quelle: dpa)

    Blumen und noch mehr

    In drei Stunden die wirklich grüne Seite der Messe kennenlernen, geht auf dieser Tour: Sie führt natürlich durch die Blumenhalle. Desweiteren können sich Besucher über Urban Gardening informieren. Empfohlener Eingang: Ost (Messedamm)

  • Ein Bauer auf einem Biohof (Bild: dpa)

    Bio auf der Grünen Woche

    Was auf der Grünen Woche alles "bio" ist, können Besucher auf dieser Tour erfahren, die in etwa einen Tag dauert. Man erkundet die Biohalle und macht Abstecher in andere Länder, die Bio-Produkte vorstellen. Empfohlener Eingang: Eingang Süd