
Berliner Tafel meldet nach der Grünen Woche Spendenrekord - 17 Tonnen Lebensmittel blieben übrig
60 Helfer schleppten Tüten und Kisten, zehn Transporter und dazu ein Lastwagen wurden mehrfach vollgeladen. Die Berliner Tafel, die in der Stadt Essen an Bedürftige verteilt, hat von den Händlern auf der Grünen Woche so viele Lebensmittelspenden bekommen wie nie zuvor. Besonders zu Messeende wurde es hektisch für die Tafel-Mitarbeiter.
Die Berliner Tafel hat auf der Grünen Woche in diesem Jahr so viele Lebensmittel eingesammelt wie nie zuvor: 17 Tonnen Nahrungsmittel schafften die Helfer bis Sonntag von der Messe in soziale Einrichtungen in der Stadt. "Sie konnten kaum so schnell laufen und schleppen wie die Händler Waren loswerden wollten", teilte die Tafel am Montag mit.
Nach Angaben der Messe wurden Brot und Brötchen abgegeben, aber auch Waren wie Bratwurst und Eintopf. Im Vorjahr waren zehn Tonnen an Lebensmittelspenden zusammengekommen.
An den zehn Messetagen seien die Spenden anfangs nur spärlich eingegangen, berichtete die Vorsitzende der Berliner Tafel, Sabine Werth - am Ende dann reichlich. Am Sonntag waren von der Berliner Tafel 60 ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz. Zehn Transporter und ein Lastwagen wurden mehrmals beladen, um schnell verderbliche Waren abzutransportieren.
Werth betonte, sie sei "nicht unglücklich, wenn die Händler im nächsten Jahr wieder besser kalkulieren und weniger Ware am Ende übrig bleibt."




