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  • Teilnehmer des Lausitzcamp on Tour haben Banner an ihre Fahrräder befestigt (Quelle: Lausitzcamp 2017)

    Lausitzcamp on Tour 

    Braunkohle-Gegner radeln durch die Lausitz

    Klima-Aktivisten radeln seit Montag durch die Lausitz, um gegen Kohleverstromung zu protestieren. Mit Blick auf die Besetzung des Tagebaus durch Aktivisten letztes Jahr sorgt sich Kraftwerksbetreiber LEAG. Vor dessen Zentrale machten die Aktivisten auch als erstes Halt.

  • Eisenflocken in der Spree (Quelle: Jana Göbel / rbb)

    Brandenburg erteilte Ausnahmegenehmigung 

    Belastete Gewässer machen Umweltschützern Sorge

    Seit Jahren klagen Umweltschützer gegen neue Braunkohle-Tagebaue. Ein Grund ist die Verschlechterung der Gewässer, die sich mittlerweile auch im Berliner Trinkwasser niederschlägt. Aber in Brandenburg gilt eine Ausnahmegenehmigung. Von Jana Göbel

  • Die Anwältin Roda Verheyen (Quelle Jana Göbel / rbb)

    Interview mit Umweltanwältin Roda Verheyen 

    "Keine weiteren Tagebaue in Brandenburg wären ein Erfolg"

    Umweltanwältin Roda Verheyen klagt derzeit gegen zwei Tagebaue - und ist zuversichtlich, dass sie gewinen wird. Ihre Hauptargumente sind Wasser- und Klimaschutz. Die Juristin streitet sich vor deutschen Gerichten aber auch über Fälle im Ausland.   

  • Braunkohletagebau Welzow-Süd in der brandenburgischen Lausitz (Quelle: Andreas Franke/dpa)

    Studie von Greenpeace Energy 

    Öko-Stromanbieter sollen Braunkohle-Jobs ersetzen

    Mit einer neuen Studie will Greenpeace für den Ausstieg aus der Braunkohle in der Lausitz werben. Gleichzeitig präsentiert der hauseigene Stromanbieter einen neuen Tarif, mit dem Jobs in der Solarbranche geschaffen werden sollen. Wirtschaftsminister Gerber hält nicht viel von den Vorschlägen.

  • Wasserbehandlungsanlage bei Vetschau in Brandenburg (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

    Belasteter Schlamm in Fließen 

    Bergbauamt geht Hinweisen auf hohe Arsen-Werte nach

    Wurden in der Lausitz giftige Schlämme aus Spree-Fließen einfach am Gewässerrand deponiert? Das zumindest haben Analysen des BUND ergeben. Die Umweltorganisation macht den Tagebau verantwortlich. Das Landesbergbauamt äußert Zweifel, will die Vorwürfe aber prüfen.

  • Schlamm wird aus einem Zufluss zum Spreewald gebaggert (Quelle Archivbild: dpa/Patrick Pleul)

    Untersuchung des BUND 

    Arsen und Schwermetalle in Spree-Fließen gefunden

    Im Schlamm der Spree-Fließe hat die Umweltorganisation BUND überhöhte Konzentrationen von Arsen, Kupfer, Nickel und Zink festgestellt. Verantwortlich dafür soll ein nahegelegener Tagebau sein. Der Betreiber reagiert verhalten.

  • Schaufelrad eines ehemaligen Braunkohle-Baggers bei Proschim in der Lausitz (Quelle: imago/Christian Ditsch)

    Neues Revierkonzept der LEAG 

    Grüne und Umweltschützer fordern Ende der Hängepartie

    Die LEAG hat ihre Pläne für das Braunkohle-Revier in der Lausitz vorgestellt, doch ob der Tagebau in Welzow-Süd erweitert wird, ist weiter offen. Grüne und BUND fordern ein Ende der Hängepartie. Birgit Zuchold, Bürgermeisterin von Welzow, wirkt fast schon resigniert.

  • Bergleute protestieren gegen Klimaabgabe (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

    Kommentar zur Braunkohle-Entscheidung  

    Das Monster macht Grüne Politik

    Der Tagebau Jänschwalde ist Geschichte und Welzow Süd wird bis 2020 auf Eis gelegt. Für viele ist das der Anfang vom Ende der Braunkohle in der Lausitz. Tausende Arbeitsplätze hängen davon ab. Diese Menschen brauchen jetzt eine Perspektive. Von Andreas Rausch

  • ARCHIV - Der Sonnenaufgang am frühen Morgen des 29.11.2016 hinter einem Absetzer für Abraum aus dem Braunkohletagebau Jänschwalde der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG) geht die Sonne unter (Quelle: dpa/ Patrick Pleul)

    Energiekonzern LEAG stellt Pläne vor 

    Braunkohle-Tagebau Jänschwalde wird nicht erweitert

    Die Menschen am Tagebaurand Jänschwalde können aufatmen: der Vattenfall-Nachfolger LEAG wird vorerst keine neuen Tagebaue aufschließen. Das heißt: Jänschwalde wird nicht erweitert - und Welzow-Süd auf Eis gelegt.

  • Symbolbild/Eine Krähe sitzt am 24.02.2017 auf einem abgestorbenen Obstbaum vor dem wolkigen Himmel. (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

    Urteil des Landgerichtes Cottbus 

    Braunkohle-Betreiber LEAG muss für Obstbäume zahlen

    20 abgestorbene Obstbäume haben am Mittwoch das Landgericht in Cottbus beschäftigt. Geklagt hatte ein Obstbauer aus Schenkendöbern - und er bekam Recht: Der Vattenfall-Nachfolger LEAG muss zahlen, denn Schuld am Tod der Bäume ist der Braunkohle-Tagebau.

  • Massenbewegung am künftigen Ostsee bei Cottbus (Quelle: imago/Reiner Weisflog)

    Neue Kaimauer am Cottbusser Ostsee 

    Umweltschützer warnen vor Braunkohle-Folgekosten

    Der Cottbusser Ostsee soll ab 2018 mit Wasser gefüllt werden - bis dahin muss jedoch noch viel gebaut werden, zum Beispiel eine knapp einen Kilometer lange Kaimauer. Die soll jetzt doppelt so viel kosten - unter anderem wegen Schadstoffen aus dem einstigen Braunkohleabbau.

  • Teilnehmer des 10. Sternmarsches für die vom Braunkohletagebau bedrohten Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz (Quelle: dpa / Patrick Pleul)

    Sternmarsch gegen mögliche LEAG-Pläne 

    Zu Fuß gegen die Kohlebagger

    Angst vor Vertreibung und Zerstörung - hunderte Aktivisten haben am Sternmarsch gegen die Abbaggerung von Grabko, Atterwasch und Kerkwitz teilgenommen. Unter den Dörfern liegt Braunkohle. Ob die LEAG hier Tagebaue plant, hat sie bislang nicht erklärt.

  • Braunkohlekraftwerk Jänschwalde (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

    Zukunft der Braunkohle in der Lausitz 

    Den Ausstieg vor Augen und trotzdem in Aufbruchstimmung

    Durchatmen bei den Braunkohle-Beschäftigten in der Lausitz: Nach der Übernahme durch den Energiekonzern LEAG bleiben ihre Jobs erst einmal erhalten. Doch wie es nach dem Kohle-Ausstieg für sie weitergeht, ist noch komplett offen. Von Rico Herkner

  • Eine Förderbrücke, Förderanlagen und Abraumhalden im Braunkohletagebau Welzow Süd der Vattenfall AG (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

    Sanierung von Braunkohlerevieren 

    Mehr als 600 Millionen Euro fließen in Brandenburgs Tagebaue

    Wie viel die Sanierung der ehemaligen Tagebaugruben in Ostdeutschland tatsächlich kostet, ist nicht wirklich klar. Jetzt einigten sich Bund und die "Braunkohle"-Länder zumindest auf die Kosten der nächsten Jahre.

  • Braunkohlkraftwerk Jänschwalde im Sommer (Bild: dpa/Patrick Pleul)

    Ausstieg aus Lausitzer Kohlebergbau gefordert 

    Nach Marrakesch ist vor Brandenburg

    Nach der Klimakonferenz in Marrakesch rückt die Energiepolitik Brandenburgs verstärkt in den Fokus: Klimaexperten fordern einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohle. Alles andere sei nicht zukunftsfähig, wird die Landesregierung kritisiert.

  • Blick auf Abraumhalden im Braunkohletagebau Welzow am 28.04.2014 nahe Welzow in Brandenburg. (Foto: dpa / Patrick Pleul)

    Brandenburger Braunkohleausschuss 

    Prüfung zu möglichen Tagebauerweiterungen ruht

    Der Betreiber der Brandenburger Tagebaue will erst im Frühjahr bekannt geben, ob er Gruben ausbaut. Deshalb ist das Land zurückhaltend bei der Prüfung möglicher Erweiterungen. Mehr Geld für die Braunkohlesanierung könnte es aber schon bald geben.

  • Windräder drehen sich vor dem Kraftwerk Jänschwalde in der Lausitz. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

    Klimaschutzplan bis 2050 

    Bundesregierung vertagt Kohleausstieg auf irgendwann

    Fast sah es so aus, als müsste Bundesumweltministerin Hendricks ohne einen deutschen Klimaschutzplan zur Klimakonferenz nach Marrakesch reisen. In letzter Minute liegt nun eine Einigung auf dem Tisch - Tagebaubetreiber LEAG freut's.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt neben Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am 26.10.2016 zur Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt in Berlin (Quelle: Michael Kappeler /dpa)

    Brandenburg zeigt sich erfreut 

    Regierung kann sich nicht auf Klimaschutzplan einigen

    Umweltministerin Hendricks wird ohne Klimaschutzplan zur Weltklimakonferenz fahren müssen. Wirtschaftsminister Gabriel verweigerte sich einer eigentlich erwarteten Einigung. Die Brandenburger Landesregierung hatte gegen den Plan gekämpft und zeigt sich erfreut.

  • Muldenkipper transportieren Erde am 27.10.2016 im ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

    Woidke warnt vor Einschränkungen 

    Neue Debatte über Braunkohle im Klimaschutzplan

    Der Klimaschutzplan soll festlegen, wie Deutschland den Ausstoß von Treibhausgasen reduziert. Seit Wochen streiten die verschiedenen Wirtschaftszweige, wo es Einschränkungen geben soll. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke warnte am Dienstag erneut, den Kohletagebau zu beschneiden.

  • Aktivisten des Protestbündnisses "Ende Gelände" blockieren am 13.05.2016 die Bahngleise zum Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe (Quelle: dpa/Handout Ende Gelände/Pay Numrich)

    Nach Protesten zu Pfingsten in der Lausitz 

    Zahl der Verfahren gegen Kohle-Gegner könnte weiter steigen

    Gegen mehr als 200 Demonstranten wurde nach den Pfingst-Protesten in der Lausitz bereits ermittelt. 48 Akten liegen inzwischen bei der Staatsanwaltschaft, zwei Braunkohle-Gegner sind verurteilt. Doch die Ermittler haben noch Dutzende weitere Demonstranten im Visier.

  • Ex-Tagebau bei Cottbus wird zum Ostsee (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

    Erörterungstermin zum Cottbuser Ostsee 

    "Die lassen uns hier absaufen"

    Die einen hoffen auf Touristen, die anderen haben Angst "abzusaufen" - richtig kalt lässt der Ostsee wohl keinen. Der Energiekonzern LEAG will den früheren Tagebau ab 2018 fluten. Welche Bedenken es dagegen gibt, wurde am Dienstag in Cottbus deutlich.

  • Blick aus östlicher Richtung vom Dorf Grießen (Brandenburg). Aus den Tagebauen Jänschwalde und Cottbus-Nord werden täglich etwa 60.000 Tonnen Braunkohle gefördert. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

    Bauarbeiten am Ostsee haben begonnen 

    Die "Badewanne für Cottbus" wird angebaggert

    Es sind riesige Erd- und Wassermassen – aber auch Aktenordner, die bewegt werden müssen, bis der ehemalige Tagebau Cottbus-Nord geflutet sein wird. Der Prozess wird sich vielleicht mehr als zehn Jahre hinziehen. Die Laster haben sich jetzt in Bewegung gesetzt. 

  • Vattenfall Heizkraftwerk (Quelle: Daniel Naupold / dpa)

    Vattenfall präsentiert Geschäftszahlen 

    Raus aus der Braunkohle – rein in die Gewinnzone

    Eine Milliarde Euro Verlust hat der Stromkonzern Vattenfall 2015 gemacht. Doch nach dem Verkauf der Braunkohle-Sparte präsentiert der Konzern wieder schwarze Zahlen. Die Brandenburger Kommunen haben nichts mehr davon.

  • Braunkohle-Gegnerin am 25.10.2016 vor dem Landgericht Cottbus (Quelle: dpa/Anna Ringle)

    Berufungsprozess in Cottbus 

    Braunkohle-Gegnerin gibt Namen preis und wird milder bestraft

    Eine Aktivistin, die bei Braunkohle-Protesten in der Lausitz einen Polizisten verletzte, wollte vor Gericht nicht ihren Namen nennen. Das Urteil: zwei Monate Haft. Im Berufungsverfahren hat sie nun gesagt, wie sie heißt - und muss nur noch eine Geldstrafe zahlen.

  • Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Quelle: imago/CommonLens)

    Staatssekretär Rainer Baake 

    Mr. Energiewende kämpft für die Kohle-Kommission

    Der Weltklimavertrag ist verabschiedet – dennoch denkt der neue Eigentümer der Lausitzer Braunkohle über neue Tagebaue nach. Der "Mr. Energiewende" im Bundes-Wirtschaftsministerium, Rainer Baake, will das verhindern. Aber kann er sich durchsetzen? Von Robin Avram

F60 in Jänschwalde (Quelle: ems)

Strukturwandel in virtueller Realität - Auf heißen Kohlen: 360-Grad-Videos aus der Lausitz

Gigantische Kohlegruben auf der einen Seite, das Werben um Bade-Touristen auf der anderen: Die Lausitz steckt mitten in einem Strukturwandel. 360-Grad-Filme machen diesen Umbruch, der so viele Lebensbereiche umfasst, greifbar.

Ein 360°-Projekt der electronic media school über die Abhängigkeit der Lausitz von der Braunkohle.

 

Ein 360°-Projekt der electronic media school über die Abhängigkeit der Lausitz von der Braunkohle.

 

Ein 360°-Projekt der electronic media school über die Abhängigkeit der Lausitz von der Braunkohle.

 
Winfried Böhmer vom Aktionsbündnis "Klare Spree" an einem verockerten Fluß im Spreewald (Quelle: ems)

360-Grad-Video | Braune Spree - "Dieses Gewässer ist ökologisch tot"

Seit Jahren beobachten die Menschen in der Lausitz, wie die Zuflüsse der Spree und die Spree selbst immer brauner werden - so braun wie die Braunkohle, deren Gewinnung die sogenannte Verockerung der Spree verursacht. Doch was ist Verockerung? Und lässt sie sich aufhalten? Von Elisa Luzius und Vanessa Kockegei