Das Lausitzer Braunkohlerevier erstreckt sich über den Südosten Brandenburgs und den Nordosten Sachsens.
Gigantische Schauffelradbagger tragen die Braunkohle ab. In Brandenburg befinden sich die Tagebaue in Cottbus-Nord, Jänschwalde und Welzow-Süd (Spree-Neiße).
Zurück bleiben riesige Mondlandschaften, die nach und nach wieder rekultiviert werden.
Die Bagger können bis zu 96 Meter hoch und über 200 Meter lang sein.
Das Schaufelrad eines Baggers kann einen Durchmesser von bis zu 22 Metern haben.
Abraumförderbrücken fahren auf Schienenfahrwerken gemeinsam mit den angeschlossenen Baggern.
Ungefähr 400 Meter pro Stunde legt die Förderbrücke in Welzow zurück. Bagger schütten die ausgegrabene Kohle auf Förderbänder.
Im Tagebau Cottbus-Nord liegt das Lausitzer Braunkohleflöz in 32 bis maximal 45 Metern Tiefe und ist 8 bis 10 Meter mächtig.
Im Tagebau Jänschwalde befindet sich das 10 bis 12 Meter mächtige Flöz in 45 bis 95 Meter Tiefe.
Die Braunkohle, hier im Abbaugebiet Welzow, gilt als klimaschädlichster Energieträger.
Sehenswert ist die Bergbaulandschaft allemal - ob als abschreckendes oder einfach nur beeindruckendes Beispiel der Energiepolitik.
Die Braunkohle hat in den vergangenen Jahrzehnten die Landschaft der Lausitz verändert - und tausende Menschen aus ihren Heimatdörfern vertrieben. Gleichzeitig bringt sie der Region Arbeit. Beispiel Welzow Süd: Dort sollen neue Kohlefelder erschlossen werden, wogegen sich die Anwohner wehren. ...