
Protest gegen Windpark im Wald - Wandlitz wehrt sich gegen Windräder
Die Wandlitzer wollen keine Windräder in der Nachbarschaft. Die Gemeinde hat jetzt eine Studie vorgelegt, nach der nur ein Fünftel des Gebiets im nahen Liepnitzwald für Windräder geeignet ist.
Die Gemeinde Wandlitz bei Bernau wehrt sich weiter gegen den Bau von Windrädern im nahen Liepnitzwald.
In einer Studie im Auftrag der Gemeinde heißt es, nur ein Fünftel des Gebiets sei für Windräder geeignet. Die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant sagte dem rbb, man wolle den gesamten Waldbereich schützen. Es handele sich um eine einmalige Naturlandschaft, die auch im Tourismuskonzept der Gemeinde eine große Rolle spiele.
In einer Studie im Auftrag der Gemeinde heißt es, nur ein Fünftel des Gebiets sei für Windräder geeignet. Die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant sagte dem rbb, man wolle den gesamten Waldbereich schützen. Es handele sich um eine einmalige Naturlandschaft, die auch im Tourismuskonzept der Gemeinde eine große Rolle spiele.

Windrad-Gebiete sollen ausgeweitet werden
Hintergrund sind die Pläne der brandenburgischen Landesregierung, künftig auch in Wäldern und Naturschutzgebieten Windräder aufzustellen. Ein entsprechendes Konzept des Landesbetriebes Forst wurde im Januar vorgestellt. Dabei wurde auch ein Teil des Waldgebiets bei Wandlitz als potenzielle Fläche für Windräder ausgewiesen.
Nach den Plänen der Regierung sollen auch Windparks in Landschaftsschutzgebieten entstehen können. Ein Beispiel ist die Notte-Niederung im Süden Brandenburgs. Der betreffende Teil der Fläche soll aus dem Landschaftsschutzgebiet ausgegliedert werden.
Nach den Plänen der Regierung sollen auch Windparks in Landschaftsschutzgebieten entstehen können. Ein Beispiel ist die Notte-Niederung im Süden Brandenburgs. Der betreffende Teil der Fläche soll aus dem Landschaftsschutzgebiet ausgegliedert werden.


