Statue von Sophie Charlotte
Statue von Sophie Charlotte (Quelle: Colourbox)

Rebellionen, Revolutionen oder Reformen? - Salon Sophie Charlotte 2017

Sind Revolutionen noch möglich? Oder gibt es heute, um mit Herfried Münkler zu fragen, nur noch Rebellionen? Sind Revolutionen die "Lokomotive der Geschichte“, wie Karl Marx meinte, oder eher die "Notbremse", wie Walter Benjamin sagte?  

Was unterscheidet die Revolutionen von 1789, 1848, 1917 und 1989? Führen die Rebellionen in der arabischen Welt zu einer Renaissance islamischer Orthodoxie? Und wie revolutionär war eigentlich die Reformation?

Diesen Fragen will die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften in ihrem Salon Sophie Charlotte am Samstag, den 21.01.2017, nachgehen.

Ursachen, Chancen und Risiken sollen benannt werden
Über 100 Mitwirkende fragen nach Ursachen, Chancen und Risiken von "Rebellionen, Revolutionen oder Reformen". Darunter sind Historiker, Sozial- und Islamwissenschaftler, Musik- und Literaturwissenschaftler, politische Aktivisten, Politiker a. D. und Politiktheoretiker. Auch Natur- und Technikwissenschaftler sind dabei, denn längst hat sich eingebürgert, auch von industriellen, technischen und wissenschaftlichen Revolutionen zu sprechen.

Das Thema "Revolution und Musik" wird ebenso verhandelt wie die Frage nach revolutionärer Kunst, die ""digitale Revolution" genauso wie die Jugendrevolten. Popularitätskurven des Begriffs Revolution werden nachgezeichnet und die entscheidende Frage beantwortet: Wie macht man überhaupt eine Revolution?

Revolutionäres mit Hanny Schygulla
Das Akademiegebäude am Gendarmenmarkt wird an diesem Abend von der 1. bis zur 5. Etage mit künstlerisch-wissenschaftlichen Beiträgen bespielt. Auch Kinder und Jugendliche sind zum Mitmachen eingeladen, im Paternoster wird "Dantons Tod" aufgeführt und im Leibniz-Saal singt Hanna Schygulla revolutionäre Lieder.

Wann:    Samstag, 21. Januar 2017, 18 bis 24 Uhr
Wo:        Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
              Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Eintritt frei