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"Nur noch Wasser für die Reichen" heisst der erste Film, den die WissensZeit im rbb in dieser Woche zeigt. Und dies könnte das Motto für die ganze Woche sein. Die Filme zeigen, wie die natürlichen Lebensräume unserer Erde für ALLE zerstört werden, um die Profitinteressen WENIGER zu befriedigen.
Wenn in Deutschland Ökotreibstoffe nachgefragt werden, bedeutet das für den kleinen Landbauern in Brasilien, dass er sein seit Generationen bewirtschaftetes Land nicht mehr nutzen kann. Der zur Bewässerung seiner Felder notwendige Fluss soll umgeleitet werden, um die großen Zuckerrohrplantagen zur Herstellung des Ökotreibstoffes zu bewässern (Filme am 16. und 17. April 2012).
Damit Deutschland den CO2-Ausstoß senken kann, werden immer leichtere Autos mit Aluminiumbauteilen und -blechen gebaut. Die Gewinnung des Aluminiums in Südamerika zerstört jedoch nicht nur die Landschaft, sondern gefährdet auch die Gesundheit der Arbeiter (Film am 17.04. "Umweltzerstörung. Brasilien - Der geflutete Wald"). Auch die Goldvorkommen in Peru sind kein Segen für die Bevölkerung, sondern eher ein Fluch, Der aufwendige Abbau des Goldes gefährdet Natur und Mensch langfristig.
Die Filme "Piratenfischer" am 19.04. und "Meere in Not" am 20.04.2012 zeigen, welche Auswirkungen die grenzenlose Ausbeutung der Meere für das Ökosystem hat.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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