96Stunden -
Aus einem ehemaligen Zellentrakt des einstigen Gefängnisses sollen durch das Einreißen von Wänden große Seminarräume und kleine Beratungsräume entstehen. So können die in der Ausstellung gesammelten Eindrücke, Gefühle und Stimmungen verarbeitet und diskutiert werden. Die ersten Wände sind gefallen.
Stein für Stein. Die Türzargen werden aus den Wänden gestemmt. Große Löcher entstehen. In den Gängen zwängen sich die Sonnenstrahlen durch die Gitterstäbe der Fenster und durch den Baustaub.
Das Klopfen des Hammers auf den Putz schallt durch jede einzelne Zelle. Zwei Schulkassen aus Cottbus sind am zweiten Tag der 96stunden-Aktion auch zum Helfen gekommen. Auch für sie ist es eine beeindruckende Umgebung. Sowas kennen sie nur vom Fernsehen, sagten sie.
Es muss viel gestemmt, gehämmert, geputzt und vor allem gehandelt werden. Gebraucht wird jede helfende Hand.
Beitrag von Frauke-Anja Koch












