96 Stunden -
So viel Generationen und Religionen übergreifende Kiezkultur wärmt uns allen das Herz - ein einmaliges Erlebnis, das wir nicht vergessen werden. Auch wenn wir es nicht ganz geschafft haben. 96Stunden waren zuwenig Zeit für zwei Projekte.
Beim Refo-Chor ist alles fertig: der Saal ist größer, es gibt eine eigene Eingangstür, alles ist frisch gestrichen, die Elektrik auf Vordermann gebracht und sogar eine kleine Teeküche und ein Lagerraum für die Instrumente wurden gebaut. Nur an der Akustik könnte noch ein bisschen was verbessert werden - dazu sucht Refo-Chor Spenden für Dämm-Material. Doch nebenan im Probenraum des Jugendtheaters sind leider die WCs, die endlich hier eingebaut werden sollen, noch nicht ganz fertig. Bühne und Tribüne hingegen sind neu, auch der feuerfeste Bühnenvorhang hängt. Aber alle wissen, dass es weiter geht. Nächste Woche soll alles fertig werden. Der Stimmung tut das keinen Abbruch, darum wird das große Nachbarschaftsfest für alle Helfer und Kiezbewohner in der Kirche gefeiert, mit einer wunderbaren Premiere: Ein Cross Over Projekt. Refo-Chor und JugendTheaterBüro treten gemeinsam auf. Modernes politisches Theater, das dem Pfarrer Günther Dehn gewidmet ist, der sich genau an diesem Ort vor die Moabiter Arbeiter und gegen die Nazis gestellt hat. Das wird gemischt mit klassischem Chorgesang - ein tolles Bild, ein irrer Klang. Wir sind wirklich ergriffen von dem, was Junge und Ältere hier gemeinsam entwickelt haben.









