Fassadenbild (Quelle: rbb)

Freitag - Der letzte Tag - Den Pinsel in der Hand und die Zeit im Nacken

Die 96Stunden laufen heute Abend ab. Doch noch sieht alles nach Baustelle aus und nicht nach einer Leitzentrale für die Johanniter. Überall stehen leere oder angefangene Farbeimer rum. Bauschutt, Werkzeuge und Handwerker auf der Leiter versperren den Weg zum Eingang.

Da die Räume ziemlich feucht sind, wurden noch schnell Luftentfeuchter aufgetrieben. Um vom Flur in die Räume zu kommen, beginnt also ein Hürdenlauf für die Bauhelfer über Eimer, Lüfter, Tapetenrollen, Pinsel und Fliesen.

Im Schulungsraum wurde gestern Abend noch tapeziert. Ein Fenster wurde in der ganzen Hektik nicht richtig zu gemacht. Das war ganz schlecht für die frisch geklebte Tapete. Bahn für Bahn rollt sie wieder ab und das bedeutet doppelte Arbeit und verschenkte Zeit. Zeit, die wir nicht haben. Der Fliesenleger hat sogar die Nacht durchgearbeitet. Es kleben schon einige Fliesen. Aber solange noch nicht alle Fliesen an Wand und Boden sind, kann die Toilette und das Waschbecken nicht angeschlossen werden. Im Raum nebenan wird die Decke gemalert. Das erkennt man auch sehr gut an den mit Farbe beklecksten Gesichtern. Es tropft natürlich auch mal Farbe auf den Boden. Das ist aber nicht so schlimm, denn es liegt noch kein neuer Belag drauf. Die Rolle mit dem Bodenbelag steht schon bereit, nur solange die Malerarbeiten noch laufen, macht es keinen Sinn den zu verlegen.

Hinten auf dem Hof am Hundeplatz ist die Aufregung groß. Der Minibagger ist nicht da. Deshalb müssen ca 400m mit Manneskraft per Hand aufgeschaufelt werden. Sonst kann die Stromleitung für den Hundeplatz nicht fertig gelegt werden. Ringsherum um den Trainingsplatz wird der Zaun noch gesetzt. Alle paar Meter muss ein Zaunpfeiler in Beton fest gemacht werden. Der Platz hat eine Fläche von ca. 3000qm. Das dauert. Die schwere Maschendrahtrolle muss geschickt rangebracht und gespannt werden. Es ist schon viel passiert in den letzten Tagen. Es wurde auch viel geschafft. Haben die 96Stunden gereicht um es auch fertig zu bekommen? Großer Jubel, Freudengebell und ein Strahlen in jedem Gesicht. Ja, wir haben es geschafft und innerhalb einer Woche entstand ein Trainingsplatz für die Rettungshunde und eine Leitzentrale der Johanniter.

Beitrag von Bettina Hanke

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