Die Rettungshunde

16. - 20.09.2013 - Retter in Not

Wenn ein Mensch vermisst wird, werden sie gerufen – die Rettungshunde der Johanniter.  Sie haben eine besonders feine Spürnase. Sie suchen nach Kindern, nach Demenzkranken und Menschen, die in Trümmern verschüttet wurden. Um Menschenleben retten zu können, brauchen die Hunde intensives Training.

Seit Jahren aber hat die Rettungshundestaffel der Johanniter im Landkreis Teltow-Fläming keinen richtigen Trainingsplatz. Jede Woche müssen die 18 ehrenamtlichen Hundeführer hunderte Kilometer fahren, um mit ihren Vierbeinern auf geeigneten Plätzen zu üben. Vor kurzem haben die Johanniter ein Gelände in Hennickendorf bei Luckenwalde gepachtet, doch um daraus einen Hundetrainingsplatz zu machen, fehlen den ehrenamtlichen Rettern die Mittel.

An dieser Stelle soll ein Hundetrainingsplatz entstehen.

Gemeinsam mit den zibb-Zuschauern und den Hörern von Antenne Brandenburg wollen wir helfen. In nur 96 Stunden soll die Brachfläche zu einem speziellen Trainingsplatz für Rettungshunde werden: wir wollen Tunnel anlegen, Wippen, Röhren, Brücken und Gerüste bauen – so dass die Hundeführer ihre Suchhunde optimal auf die echten Einsätze vorbereiten können.

Die Rettungshundestaffel gehört zu einer Sondereinheit der Johanniter, in der auch Sanitäter, Notfallbetreuer und Ernährungsfachleute ehrenamtlich arbeiten. Sie helfen bei Großbränden, bei Hochwasser und versorgen Feuerwehr und Polizei während  Großeinsätzen mit Lebensmitteln.

Doch die Lebensretter brauchen nicht nur einen neuen Trainingsplatz. Die Helfer der Johanniter brauchen auch dringend eine Unterkunft. Gleich neben dem Hundetrainingsplatz steht eine Baracke, in die sie einziehen und ihre Einsätze koordinieren könnten. Doch vorher muss hier einiges getan werden.

Das Haus braucht neue Heizungs-und Wasserrohre, eine funktionierende Heiztherme, die Fenster müssen repariert und ein neuer Fußboden verlegt werden. Und große Kühlzellen werden gebraucht, denn die Johanniter verwalten ein Lager mit Lebensmitteln für den Katastrophenfall. Es gibt viel zu tun für die freiwilligen Helfer,  damit die Johanniter auch in Zukunft Menschenleben retten können.

 

Alle Beiträge der Aktion

Fassadenbild (Quelle: rbb)

Freitag - Der letzte Tag - Den Pinsel in der Hand und die Zeit im Nacken

Die 96Stunden laufen heute Abend ab. Doch noch sieht alles nach Baustelle aus und nicht nach einer Leitzentrale für die Johanniter. Überall stehen leere oder angefangene Farbeimer rum. Bauschutt, Werkzeuge und Handwerker auf der Leiter versperren den Weg zum Eingang.

Helferinnen malen ein Fassadentattoo (Quelle: rbb)

Donnerstag - Der dritte Tag - Ist heute schon Stichtag?

Ein ungewöhnlicher Transporter rollt auf die 96Stunden-Baustelle in Hennickendorf. Es ist ein auffällig bunt lackiertes Auto mit dem Schriftzug "Stichtag Tattoo". Zwei nette Damen steigen aus dem Wagen. Aber wer von den Johannitern will auf der Baustelle tätowiert werden?

Traktor (Quelle: rbb)

Dienstag - Der erste Tag - Der Knall und die Herren in grau

Am frühen Vormittag in Hennickendorf bei der Rettungshundestaffel. Es ist laut. Überall hört man Stimmen, Bagger, Baumaschinen und dann plötzlich: ein lauter Knall. Eine riesige Staubwolke steigt aus der zukünftigen Einsatzzentrale der Johanniter. Männer mit schlohweißen Haaren und aschfahler Haut kämpfen sich durch die Nebelwand.

96 Stunden - Montag - Der Auftakt

Training ist alles – diese Regel gilt vor allem für Lebensretter. Für die Hunde der Rettungshundestaffel der Johanniter gibt es derzeit keinen richtigen Trainingsplatz. Am Montag war der Auftakt unserer neuen 96 Stunden-Aktion, bei der wir mit Ihrer Hilfe einen Trainingsplatz für die Hunde gestalten wollen.