Das Finale - Kutter, Segel- oder Drachenboot?

Dominique Schwarz hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Seine Leidenschaft war schon immer die Farbe, nun arbeitet er als selbständiger Grafiker.

Beim Anblick der kahlen Außenwände im Seeportclub-Grünau in Karolinhof hat er sofort eine Idee. Kutter sollen es sein, so viel hat er verraten. Er lässt sich noch schnell erklären, worauf er achten muss, wie zum Beispiel die Anzahl der Masten und wie die Segel auf dem Bild hängen müssen und die Sitzpositionen der einzelnen Sportler. Mit Sprühdosen ausgerüstet und ein Bild im Kopf geht es auch schon los. Sein Arbeitsplatz ist die Wand an der Terrasse, aber er ist da nicht alleine. Die Jungs von Set-Time stehen noch auf der Leiter und arbeiten am Dachkasten. Sie kratzen die alte Farbe ab und reparieren die kaputten Holzlatten. Auf dem Dach brennt es, aber das ist zum Glück nur das Spezialgerät der Dachdecker. Sie schweißen die letzten Lagen der Dachpappe zusammen. Von Quadratmeter zu Quadratmeter war die Freude der Vereinsmitglieder sichtbar.

Die Zeiten des undichten Daches sind vorbei. Heute haben die Dachdecker farblich ein wenig Abwechslung, denn die letzte Lage von der Pappe ist nicht schwarz, sondern grün. Fast so schön grün wie die Salatblätter auf den belegten Brötchen, die heute von der Techniker Krankenkasse vorbereitet wurden. Wie ein gesundes Bauarbeiter-Frühstück aussehen soll, wird dort sichtbar. Die TKK hat von Würstchen über Banane und Orangensaft an alles gedacht. So lässt es sich auch in den letzten Stunden der 96Stunden Aktion gut arbeiten. Frisch gestärkt und voller Power geht’s in den Endspurt. Denn die WC Trennwände von Jürgen Vetter müssen auch noch ins Bad getragen werden. Er hat sie extra angefertigt. „Alles Handarbeit“ sagt er stolz. Er hat als Kind selber mal im Seesportclub trainiert und für ihn ist es eine Freude, dem Verein somit helfen zu können.

(Text von Bettina Hanke)

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