Mittwoch -
Der Seesportclub Berlin-Grünau in Karolinenhof bekam am Mittwoch Besuch vom Fußballclub Eisern Union. Die Eisernen rollten mit ihrem feuerroten Barkas an.
Das Kultmobil ist das Vereinsauto. Aber wer jetzt denkt, auf der 96Stunden Baustelle wurde am Mittwoch nur Fußball gespielt, der irrt.
Die Mannschaft hat den Ball zu Hause gelassen und kam mit fehlendem Material, wie zum Beispiel Estrich und Putz für die Fassade. Christian Stuff spielt bei Eisern Union in der Abwehr. Hier vor Ort musste er seine Kräfte allerdings anders unter Beweis stellen. Seilklettern war angesagt. Das ist eine Wettkampfdisziplin beim Seesport. Nicht nur auf dem Wasser aktiv, sondern auch auf dem Land.
„Die Stullenmacherin“ aus Berlin kam zur Stärkung mit ihren selbstgemachten belegten leckeren Stullen mit Biobelag. Bei so viel gesundem Essen trugen sich die Säcke mit Estrich fast wie von selbst. Wie eine Ameisenkolonie packte jeder mit an und alle spielten sich sozusagen harmonisch den Ball zu.
Glaser Bochow hatte auch ganz schön was zu tun, er musste zwar keine Säcke tragen, aber setzte sich mit den defekten Fenstern auseinander und davon gab es im Seesportclub Berlin-Grünau reichlich. Viele Fenster waren gesprungen und nur notdürftig geflickt. Wind, Schnee und Regen hatten somit immer ein leichtes Spiel. Damit ist es aber jetzt vorbei, denn Herr Bochow ist zum Glück da.
Ein paar Etagen weiter oben rollten die ersten Dachbahnen. Zwei Mitarbeiter der Firma Eschmann schweißten, klebten und nagelten. Sie hatten ca 400 m² Dachbahnen vor sich. Zu Zweit eine riesige Herausforderung. Aber wir sind hier bei zibb 96Stunden. Bei uns ist alles eine Herausforderung.







