Donnerstag -
Heute morgen, 7:00 Uhr auf der Baustelle. Es gießt wie aus Eimern - und das schon seit Mittwoch Abend.
Über Nacht ist ein zweiter kleiner Kiebitzsee entstanden, direkt vor dem Schwimmcamp.
Ohne Gummistiefel kommt jetzt kein Helfer mehr bis zur Baustelle. Und die Riesenpfütze wird von Stunde zu Stunde größer. Durch den strömenden Regen kommt ein Mann mit knallgelbem Regencape. Johannes Walter hat Mittwoch Abend zibb gesehen, und so von dem Regenchaos auf der Baustelle erfahren. Deshalb hat er auch was mitgebracht: für jeden Helfer ein gelbes Regencape - absolut wasserdicht. Dank seiner Hilfe kann jetzt auch bei dem Wetter weitergearbeitet werden. Auf dem Steg müssen die 400 neuen Holzbohlen angeschraubt werden, der Hof des Schwimmcamps muss noch gepflastert werden und auch die Bungalows brauchen noch einen neuen Anstrich. Ein frisches zitronengelb soll es werden - fast so leuchtend, wie die Regencapes der Helfer.
Am Nachmittag mischt sich die Farbe orange in die Farbpalette der Baustelle. Es sind die Mitarbeiter der Schliebener Hoch-Tiefbau GmbH. Die Jungs sind es gewohnt, im Regen zu stehen. Aber ihr Wasser kommt aus dem Schlauch. Mit einem Kärcher wollen sie die Wasserrutsche säubern. Im Laufe der Zeit haben sich Algen an der Rutsche festgesetzt. Der einzige trockene Arbeitsplatz ist die Mädchenumkleide in den Bungalows. Die Wandverkleidung ist schon zum Teil angebracht. Auch die rote Tapete klebt schon an der Wand. Nebenan im Waschraum werden die Deckenpaneele angeschraubt. Und auf dem Hof gräbt sich der Minibagger durch den Schlamm, um die Fläche für die neuen Pflastersteine auszuheben.






