96 Stunden -
Der Eindruck Freitagmorgen auf der 96Stunden Baustelle ist noch chaotisch. Dass das bis zum Abend fertig sein soll, ist für viele unvorstellbar.
Der ganze Hof vor den Bungalows im Schwimmcamp ist aufgerissen.
Die riesigen Matschpfützen breiten sich aus und verteilen sich um die Pflastersteine, die noch gestapelt in der Ecke liegen. Selbst der Jägerzaun ist zwar da, aber noch nicht angebaut. Mit weißer Farbe bekleckste Gesichter kommen aus den Räumen, weil die Umkleide und die Waschräume noch gestrichen werden müssen. 50 Meter weiter unten am Steg versuchen viele starke Männer, die schon gestrichenen Stegbohlen zu befestigen. Noch ist es Schweiß, der von der Stirn tropft und kein Regen. Der macht heute Vormittag anscheinend eine kleine Pause. Nicht aber die vielen fleißigen Hände. Die Zeit im Nacken klotzen sie noch mal richtig ran. Letzte Materiallieferungen treffen ein. Farbe, Rollrasen und Pflastersteine. Aber kann das denn alles noch verarbeitet werden? Reicht die Zeit noch aus? Die Maler bringen die letzte Farbe an die Wand und auch auf dem Hof werden die Steine platziert. In nur einer Stunde ist die Zeit vorbei.
Und wie sieht´s aus? Steg fertig. Bungalows fertig. Spielplatz fertig. Hof fertig. Helfer fertig. Ja, wir haben es geschafft! Das Schwimmlager ist gerettet!!!






