Konzert in der Flop-Bar, Quelle: rbb

Angesagt - Die Flop-Bar in Wedding

Lange Zeit galt der Berliner Wedding nicht gerade als Ausgehbezirk. Doch das hat sich geändert. Immer mehr Studenten ziehen jetzt in den Bezirk, die Kneipenkultur verändert sich. Das zeigt sich auch an der "Flop-Bar" in der Lüderitzstraße, die wir im Rahmen unserer Serie besucht haben.

Die Bar von Bakri Maslmani ist mitten im Wedding. Vor drei Jahren hat der gebürtige Syrer sie eröffnet und "Flop-Bar" getauft.

Mittlerweile haben die Weddinger die Flop-Bar angenommen - wohl auch, weil sie nicht mehr so weit fahren müssen, um in einen Nachtclub wie diesen zu kommen.

Wer zwischendurch Hunger hat, geht einfach ums Eck, von der Lüderitz- in die Otawistraße, ins Flop-Cafe. Als Bakris Eltern vor zwei Jahren aus Syrien fliehen, kam ihm die Idee, ihre heimischen Spezialitäten auch hier anzubieten. Seitdem steht sein Vater hinter dem Tresen und serviert Hausgemachtes.

Mit Falafel und Schawarma im Magen ist man gut gewappnet für einen langen Abend in der Flop-Bar. Und hier kommt man vor allem an einem hausgemachten Drink nicht vorbei.

Live-Musik gibt es auch. Immer freitags und samstags darf hier spielen, wer will - und was er will: Punk, Rock, Jazz - alles ist möglich. Und manchmal spielt der ehemalige Berufsmusiker auch mit. Spätestens dann wird auch dem letzten Zuschauer klar, dass die Bar eher "Top" als "Flop" ist.

Beitrag von Judith Kirsten