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In Berlin ist es durch die Unwetter zu Wochenbeginn an mehreren Stellen zu einem Fischsterben gekommen. Vor allem im Spandauer Schifffahrtskanal zwischen West- und Nordhafen, aber auch zwischen Spreekreuz und Gotzkowskybrücke sowie am Teltowkanal (Bäkebrücke) trieben insgesamt tausende Fische leblos im Wasser.
Die Ursache liegt laut Angaben von Biologen in den starken regenfällen vom Montag und dem Überlaufen der Mischwasserkanalisation. Regen- und Kanalwasser strömten ungeklärt aus den überfüllten Auffangbecken in die Spree. Die mitgeschwemmten Nährstoffe wurden von Mikroorganismen abgebaut - doch der dazu benötigte Sauerstoff fehlte dann den Fischen. In Brandenburg gibt es nach Auskunft des Umweltministeriums derzeit kein Fischsterben.
Beitrag von Katrin Hampel










