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Er hat einen adligen Titel, doch Karl von Freyhold nennt sich lieber Karl im Kiez. Seine Wohnung in der Bellermannstraße ist gleichzeitig Galerie und das "Bürgerbüro Wedding". Hier empfängt der 66jährige jeden, der Hilfe braucht - kostenlos.
Dieses Engagement für andere zieht sich durch die gesamte Biographie des ehemaligen Versicherungsagenten. Er war Elternvertreter, Betriebsrat, Gewerkschafter, Schöffe, Bezirksverordneter. Vor acht Jahren muss er wegen Krankheit seinen Beruf aufgeben. Doch auch als Rentner kämpft weiter gegen soziale Ungerechtigkeit und Ämterwillkür.
Beitrag von Andrea Schneider










