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Die brandenburgische Kartoffel hat es schwer: Immer heißer und trockener werden die Sommer, das bisschen Regen versickert im märkischen Sand. Die Kartoffel hat Stress, genauer gesagt Trockenstress, denn ohne Wasser wächst sie nur langsam und bildet wenige Knollen aus.
Doch sie hat eine Verbündete: Dr. Karin Köhl vom Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam. Sie möchte eine Kartoffelsorte züchten, die auch mit wenig Wasser gut wächst. Dafür muss sie aber erst einmal die genetischen Merkmale von hunderten Kartoffelsorten analysieren und sie auf dem Acker anpflanzen. Es wird geerntet, gewogen, Proben genommen und die Kartoffeln werden in die Kältekammer geschickt. zibb war dabei.
Beitrag von Judith Rothe










