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Das ehemalige Kloster Heiligengrabe beherbergte seit 1847 die „Erziehungsanstalt für verarmte adlige Mädchen“, die sich später zur höheren Mädchenschule Preußens entwickelt hatte. Nun ist dort eine Ausstellung über die Stiftskinder zu sehen, die dort zwischen 1847 und 1945 lebten.
Fast jede adlige Familie des Landes schickte damals ihre Töchter nach Heiligengrabe. Zur Zeit der Monarchie wurden die Mädchen als „des Kaisers weibliche Kadetten“ bezeichnet, sie selbst nannten sich schlicht „Stiftskinder“. Zibb hat dort Sophie Gräfin zu Dohna getroffen, sie war dort selbst Stiftskind und hat uns durch die Ausstellung geführt.
Beitrag von Frank Overhof










