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Nur wenige Tage nach Gründung der Berliner Universität im November 1809, trafen sich einige Gründerväter, um eine Art Debattierclub zu gründen. Zu Zeiten der Napoleonischen Herrschaft in Preußen war das etwas sehr Alternatives.
Die Herren trafen sich regelmäßig und es galt als schick, dieser Runde anzugehören. Zu ihnen gehörten Persönlichkeiten wie Wilhelm Humboldt, Hegel, Savigny, Gneisenau oder Schinkel. Sie nannten sich "Die Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin", weil es bei ihnen keine Regeln gab.
Bis heute ist sie aktiv. Einige der 18 Mitglieder treffen sich jeden ersten Freitag im Monat im Alten Krug Dahlem. Da diese Herrenrunde gesellschaftspolitisch nie etwas bewirkt hat, ist es wohl nicht verwunderlich, dass sie schon sehr bald in Vergessenheit geriet.
Beitrag von Boris Römer










