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Es gibt viele Gründe, verzweifelt vor der eigenen Haustür zu stehen. Man hat den Schlüssel vergessen und kommt nicht rein. Oder man hat ihn zwar dabei, aber ist er irgendwo in den Untiefen der Jacke oder Handtasche verborgen. Für all diese Probleme gibt es eine Lösung. Eine Art Sesam öffne Dich aus Berlin. Eine Erfindung, die sogar Leben retten könnte.
Seit 4000 Jahren benutzen die Menschen Schlüssel. Wenn es nach Christian Bogatu geht, ist es damit jetzt vorbei. Zwei Jahre hat er gemeinsam mit weltweit zusammengetrommelten Experten in einer kleinen Berliner Firma getüftelt, designt und probiert - und jetzt gibt es KIWI, ein Schlüssel, der auf wireless technology beruht.
Um seine Haustür zu öffnen, braucht keiner mehr einen Schlüssel, nicht mal mehr die Hand. Ein Transponder in der Jacken-Tasche, verbunden mit einem eingebauten Empfänger in der Haustür, betätigt den Summer und die Tür läßt sich öffnen.
Der "Sesam öffne Dich" ist bereits bei Müllmännern und der Deutschen Post im Einsatz, begehrt von der Berliner Feuerwehr. Jetzt soll auch Privatleuten Tür und Tor geöffnet werden - kostengünstig, flächendeckend und natürlich unter größtmöglichem Sicherheitsstandard (das System wurde mithilfe von Profi-Hackern entwickelt).
Wir haben mit dem Entwickler und der Berliner Feuerwehr über diese Revolution auf dem "Sesam öffne dich"- Markt gesprochen.











