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Der Europäische Forschungs-Satellit Gaia soll die erste dreidimensionale Landkarte unserer Heimat-Galaxie, der Milchstraße erstellen.
Dazu wird Gaia eine kosmische Volkszählung machen und 1 Milliarde Sterne vermessen. Mit Gaias Daten können die Forscher dann besser verstehen, wie Sterne sich entwickeln, sterben und entstehen. Das hilft letztlich, unsere eigenen Wurzeln besser zu verstehen. Denn ohne Sterne würde es uns Menschen und die Erde nicht geben. Die chemischen Elemente, aus denen wir und unsere Umwelt bestehen, wurden in Sternen gebacken und kamen durch Sterne ins Universum. Wir alle sind sozusagen aus Sternen-Staub gemacht. Kein Scherz!
Das Potsdamer AIP ist an der bahnbrechenden Gaia-Mission maßgeblich mit beteiligt und für die Auswertung der Spektren (kosmische Fingerabdrücke, aus denen sich Alter, chemische Zusammensetzung, Geburtsort von Sternen ermitteln lassen, also ganze Sternen-Biografien) zuständig.
Der Satellit war am 19. Dezember 2013 gestartet, hat mittlerweile seinen Missionsort erreicht und Ende Februar soll die Kalibration/Ausrichtung der beiden Teleskope von Gaia beendet sein. Dann ist ein wichtiger Schritt hin zur eigentlichen Mission geschafft.
Beitrag von Cornelia Bormann




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