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Er will die Berliner Mauer überwinden und schwimmt dafür durch den Teltowkanal. Er wird Fluchthelfer – und nach seiner Entdeckung zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Gerade 18 Jahre alt ist der Oberschüler aus Werder, als er wegen eines ersten Fluchtversuchs aus der DDR im Gefängnis landet. Der zweite Anlauf glückt – stundenlang schwimmt er durch den Teltowkanal, bis er in Westberlin sicheren Boden unter den Füßen hat.
Die ständigen Reglementierungen des DDR-Regimes sind Ansporn, den Rest des Lebens in Freiheit verbringen zu wollen. Doch Hartmut Richter riskiert diese Freiheit für andere Menschen, er schmuggelt zig Flüchtlinge über die Mauer – bis er auffliegt und zu 15 Jahren Haft verurteilt wird.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg