zibb Autotest - Der Alfa Romeo Giulia

"Bella Italia" auf 4 Rädern: Mit der Giulia schickt Alfa Romeo in bester Tradition eine geballte Ladung Emotion ins Rennen. Eine sportliche Limousine, deren Design nicht nur eingefleichte Alfa-Fans begeistern wird. Zibb hat die Giulia getestet.

Die Giulia zieht die Blicke auf sich. Sportlichkeit ist das Markenzeichen von Alfa Romeo. So leisten Dieselmotoren des Hecktrieblers bis zu 210 PS. Die Sechszylinder-Benziner im Allradmodell Quadrifoglio sogar bis zu bis zu 510 PS. Unser Testfahrzeug hatte dagegen fast schon einen zurückhaltenden Motor: Der Diesel holt aus 2,2 Liter Hubraum 180 PS – die jedoch völlig ausreichen, um bei Beschleunigung und Geschwindigkeit vorn dabei zu sein. Sorgen diese Werte schon für einen Adrenalinschub, kommt mit dem Testdurchschnittsverbrauch ein weiterer hinzu: Unser Alfa verbraucht nur 5,8 Liter Diesel im Schnitt, nicht zuletzt dank Leichtbauweise, Start-Stoppsystems und einer guten Getriebeabstimmung. Zudem ist unser Testfahrzeug ein Euro 6 Diesel, der nachgewiesen den gesetzlichen Emissionsvorgaben dieser aktuellen Schadstoffnorm entspricht. 
In der Giulia ist er mit der Fahrdynamikregelung dna gekoppelt. Die gleicht die Motorkenndaten, wie die Gasannahme, verschiedenen Fahrmodi an – von besonders dynamisch über ökonomisch bis hin zum Allwettermodus bei schwierigen Straßenverhältnissen.
Neben den Standardairbags und einem hochsensiblen ESP gehören zur Serienausstattung ein Spurhalte- und ein Notbremsassistent.
Die sportlich orientierte Giulia hat mit einem vielseitig –praktischen Einsatz nicht allzu viel gemein und fordert von den Insassen selbst einige Sportlichkeit ab. Nicht weil das Fahrwerk zu hart oder die Sitze zu unbequem wären, aber beim Aussteigen aus den sportlichen Tiefen schon. Das Platzangebot ist eher das eines Kompakt- als das eines Mittelklassefahrzeuges.
Der Preis für diese Giulia: 37 400 €. Dafür gibt es in Emotionspaket mit starkem sowie sparsamem Motor im dynamisch-eleganten italienischem Design und vier Jahren Garantie.

Beitrag von Reinhard Rychlik