Service -
In einer Woche beginnen die Sommerferien. Viele Familien werden sich dann mit dem Auto auf in den Urlaub machen . Was ist im Vorfeld am Auto selbst zu tun und worauf muss ich bei Fahrten ins Ausland achten? zibb hat die Antworten.
Was kann ich an vorbereitend tun?
Es sind oft die sogenannten Kleinigkeiten die auf großer Urlaubsfahrt schnell mal vergessen werden und dann während der Fahrt oder am Urlaubsort fern der Heimat Urlaubsfreuden in Stress umkippen lassen. Hier eine Checkliste:
- Liegt die letzte Inspektion schon länger zurück, sollte vor der langen Urlaubstour ein
Check des Autos in der Fachwerkstatt erfolgen. Eine Investition die schon manches
Urlaubsglück gerettet hat. Neben dem vorgeschriebenen Ausrüstung nachschauen, ob
Reserverad und Wagenheber einsatzfähig sind. Luftdruck Kontrollen am Reserverad- wie
den Arbeitsreifen ist empfehlenswert. Ein Satz Reserveglühlampen, ein Abschleppseil, eine
Taschen- oder Universallampe und der Reserveschlüssel können sehr hilfreich sein.
- Die Grüne Versicherungskarte signalisiert im Ausland bestehenden Versicherungsschutz.
Ein Europäischer Unfallbericht gibt in Stresssituationen vor , was zu notieren ist. Ist keine
Auslands-Krankenversicherung abgeschlossen, trägt man die Kosten einer Behandlung
im Ausland allein. Schließlich: Sind alle wichtigen Telefonnummern für Hilferufe nach
Unfall, bei Krankheit oder nach Diebstahl dabei ? Nicht nur auf dem Handy, auch auf einem
Zettel.
- Es kann nicht schaden, sich vorab mit den abweichenden verkehrsrechtlichen
Bestimmungen im Ausland vertraut zu machen. Das vermeidet Stress und schont die
Urlaubskasse. So gilt nicht überall die 0,5 Promille Grenze. Zum Beispiel in Tschechien und
Ungarn die 0,0 Promille Grenze. Auch nur ein Alkoholhauch darüber kosten dort ab 100 und
in Ungarn ab 980 €. In Schweden sind zwar 0,2 Promille erlaubt. Doch jenseits dieser ist
man ganz schnell mit 2 500 € dabei.
Keine Angst vor Tunnelfahrten
Kaum jemand mag Tunnel, schon gar nicht als Autofahrer. Verheerende Unfälle in diesen, oft mit tödlichen Bränden verbunden, lassen bei vielen auf der Urlaubsfahrt durch solche Röhren alles andere als entspannt sein. Besonders, schlagen vor diesem Hintergrund auch noch klaustrophobische Neigungen zu. Um so wichtiger ist hier ein besonnenes, sicherheitsorientiertes Handeln, kommt es im Tunnel zu einem Unfall, gar mit Brand oder zu einer Panne.
Tipps:
- Wie gefordert Licht einschalten und gleichmäßiges Fahren mit konstantem
Sicherheitsabstand.
- Kommt es zu einem Unfall und ist bereits eine Rauchentwicklung durch Brand erkennbar,
das Auto verlassen, nur die griffbereit in einer Tasche zusammengefassten Papier und
Chipkarten mitnehmen und zum nächsten Notausgang. Den gibt es alle 150 bis 200 m.
Notausgang gehen. Schlüssel im Auto stecken lassen, damit Rettungskräfte die Autos
bewegen können.
- Bei Panne versuchen, die nächste Nothaltebucht zu erreichen. Dort wie auf freier Strecke
das Pannenfahrzeug sichern (Warnblink, Warndreieck, Warnwesten). Das Auto verlassen
und ist man nicht schon dort, die nächste Nothaltebucht aufsuchen.
- Ob bei Panne oder Unfall, den Hilferuf nicht über Handy, sondern die nächste
Notrufsäule im Tunnel nutzen. Bei Ruf von dieser werden automatisch die nächstgelegenen
Tunnelkameras aktiviert. So können Polizei und Rettungskräfte in den Einsatzzentralen
sich sofort ein Bild über die Situation vor Ort machen.
- Generell das Radio bei Tunnelfahrten einschalten. Die Polizei kann sich über den
Tunnelfunk aufschalten und aktuelle Warnhinweise geben.
Beitrag von Reinhard Rychlik
Es sind oft die sogenannten Kleinigkeiten die auf großer Urlaubsfahrt schnell mal vergessen werden und dann während der Fahrt oder am Urlaubsort fern der Heimat Urlaubsfreuden in Stress umkippen lassen. Hier eine Checkliste:
- Liegt die letzte Inspektion schon länger zurück, sollte vor der langen Urlaubstour ein
Check des Autos in der Fachwerkstatt erfolgen. Eine Investition die schon manches
Urlaubsglück gerettet hat. Neben dem vorgeschriebenen Ausrüstung nachschauen, ob
Reserverad und Wagenheber einsatzfähig sind. Luftdruck Kontrollen am Reserverad- wie
den Arbeitsreifen ist empfehlenswert. Ein Satz Reserveglühlampen, ein Abschleppseil, eine
Taschen- oder Universallampe und der Reserveschlüssel können sehr hilfreich sein.
- Die Grüne Versicherungskarte signalisiert im Ausland bestehenden Versicherungsschutz.
Ein Europäischer Unfallbericht gibt in Stresssituationen vor , was zu notieren ist. Ist keine
Auslands-Krankenversicherung abgeschlossen, trägt man die Kosten einer Behandlung
im Ausland allein. Schließlich: Sind alle wichtigen Telefonnummern für Hilferufe nach
Unfall, bei Krankheit oder nach Diebstahl dabei ? Nicht nur auf dem Handy, auch auf einem
Zettel.
- Es kann nicht schaden, sich vorab mit den abweichenden verkehrsrechtlichen
Bestimmungen im Ausland vertraut zu machen. Das vermeidet Stress und schont die
Urlaubskasse. So gilt nicht überall die 0,5 Promille Grenze. Zum Beispiel in Tschechien und
Ungarn die 0,0 Promille Grenze. Auch nur ein Alkoholhauch darüber kosten dort ab 100 und
in Ungarn ab 980 €. In Schweden sind zwar 0,2 Promille erlaubt. Doch jenseits dieser ist
man ganz schnell mit 2 500 € dabei.
Keine Angst vor Tunnelfahrten
Kaum jemand mag Tunnel, schon gar nicht als Autofahrer. Verheerende Unfälle in diesen, oft mit tödlichen Bränden verbunden, lassen bei vielen auf der Urlaubsfahrt durch solche Röhren alles andere als entspannt sein. Besonders, schlagen vor diesem Hintergrund auch noch klaustrophobische Neigungen zu. Um so wichtiger ist hier ein besonnenes, sicherheitsorientiertes Handeln, kommt es im Tunnel zu einem Unfall, gar mit Brand oder zu einer Panne.
Tipps:
- Wie gefordert Licht einschalten und gleichmäßiges Fahren mit konstantem
Sicherheitsabstand.
- Kommt es zu einem Unfall und ist bereits eine Rauchentwicklung durch Brand erkennbar,
das Auto verlassen, nur die griffbereit in einer Tasche zusammengefassten Papier und
Chipkarten mitnehmen und zum nächsten Notausgang. Den gibt es alle 150 bis 200 m.
Notausgang gehen. Schlüssel im Auto stecken lassen, damit Rettungskräfte die Autos
bewegen können.
- Bei Panne versuchen, die nächste Nothaltebucht zu erreichen. Dort wie auf freier Strecke
das Pannenfahrzeug sichern (Warnblink, Warndreieck, Warnwesten). Das Auto verlassen
und ist man nicht schon dort, die nächste Nothaltebucht aufsuchen.
- Ob bei Panne oder Unfall, den Hilferuf nicht über Handy, sondern die nächste
Notrufsäule im Tunnel nutzen. Bei Ruf von dieser werden automatisch die nächstgelegenen
Tunnelkameras aktiviert. So können Polizei und Rettungskräfte in den Einsatzzentralen
sich sofort ein Bild über die Situation vor Ort machen.
- Generell das Radio bei Tunnelfahrten einschalten. Die Polizei kann sich über den
Tunnelfunk aufschalten und aktuelle Warnhinweise geben.
Beitrag von Reinhard Rychlik



