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Skilanglaufen - ein gutes und gesundes Wintertraining! Doch welche Skier sind für wen am besten geeignet? Stiftung Warentest hat 17 Paar Skier vom Einsteigermodell bis zum sportlichen Skating-Ski getestet.
Die Testergebnisse:
Die Testergebnisse sind grundsätzlich sehr beruhigend ausgefallen: Die Noten reichten von sehr gut bis befriedigend. Es gab keine technischen keine Ausfälle, alle Skier sind wirklich belastbar.
Die besten Noten haben tendenziell bei den unterschiedlichen Typen von Langlaufski die Marken Fischer und Salomon bekommen; Fischer noch etwas besser, dafür ist Salomon meist etwas günstiger.
Langlaufski - die verschiedenen Typen:
Es gibt ganz unterschiedliche Fahrweisen und Langlauf-Sportler: das klassische Fahren in der Loipe. Menschen, die auch querfeldein durch Brandenburg oder Berlin fahren möchten. Oder die ganz sportlichen Skater, die wie die Wettkämpfer den modernen Skating-Stil fahren. Für sie alle gibt es auch ganz unterschiedliche Typen von Langlaufskiern.
Anfänger und Gelegenheitsläufer kaufen am besten so genannte Cruiser. Sie lassen sich relativ leicht fahren und steuern, und das auch ohne Ski-Wachs. Und mit ihnen können Langläufer auch abseits von Loipen fahren. Die sportlichen Modelle sind länger, schmaler und gut für die Langlauloipe. Es gibt sie ungewachst oder für echte Langlauffans auch als Wachs-Ski. Für athletische Langläufer mit viel Kondition sind Skating-Ski gedacht: Sie sind kürzer, schneller, aber nur für präparierte Pisten geeignet.
Tipps zu Wachs und Pflege:
Auch für die so genannten Nowax-Ski brauchen Langläufer Gleitwachs. Das ist allerdings relativ einfach zu nutzen und aufzutragen. Wer sportliche Wachs- oder Skating-Ski fährt, braucht dagegen richtiges Fachwissen: Die Gleitzonen des Skis vorn und hinten benötigen Gleitwachs, in die Mitte des Skis unter die Bindung gehört Steigwachs. Und das sollte an Schneeart und Temperatur angepasst sein.
Beim Kauf beachten:
Komplette Langlaufsets mit Bindung etc. sind zwar meist günstiger Aber damit alles gut passt und sitzt, sollten Sie Ihre Langlaufausrüstung in folgender Reihenfolge auswählen: Erst den Schuh - er sollte fest, aber bequem sitzen. Dann eine dazu passende Bindung. Danach den Ski je nach Können, bevorzugtem Untergrund und Fahrstil wählen. Und als letztes den Stock: Skatingstöcke sollten länger sein, nämlich 90 Prozent der Körpergröße, bei klassischem Stil etwa 85 Prozent.
Sonstige Ausrüstung:
Einen Helm oder andere Schutzkleidung benötigen Skilangläufer nicht. Da Skilanglauf ein durchaus anstrengender Ausdauersport sein kann, eignet sich am besten Funktionskleidung, ähnlich wie beim Joggen im Winter. Wer eher gemütlich mal einen kleinen Ausflug auf Skiern machen möchte, kann aber auch in normaler Kleidung auf die Langlaufski steigen.
Wir danken dem Berliner Skisportstadl, der uns Zubehör und Ausrüstung zur Verfügung gestellt hat, für seine Unterstützung!
Beitrag von Corinna Meyer
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/zibb/service/familie/langlaufskier_im_test.html