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Do 19.07.12 18:30

Service

Sommerspaß Gartentrampolin

Ein Trampolin gehört inzwischen in fast jeden Garten. Doch Sicherheitsstandards sind ein Muss, denn Trampolinunfälle nehmen zu. Was müssen Eltern beim Kauf beachten? Und was ist bei der Benutzung zu beachten?

Sich in die Lüfte zu katapultieren, das Gefühl von Schwerelosigkeit für Momente erleben - das macht das Trampolin möglich. Beim Wettkampfsport wird das Springen mit Figuren kombiniert. Als Fitnessgerät ist das Trampolin effektiv, denn zehn Minuten Hüpfen strapaziert soviel wie 30 Minuten joggen. Verkauft werden mittlerweile viele Gartentrampoline - ein Trainings- und Spielgerät für die ganze Familie, das gut ausgewählt werden soll.

Gesundheitliche Effekte des Trampolinspringens
Trampolinspringen ist eine ganzheitliche Sportart, die die Gelenke schont und den ganzen Körper trainiert. Sehr spielerisch kann Bewegung in den Alltag integriert werden. Das ständige Auf und Ab zwischen regt Kreislauf und Stoffwechsel an und steigert die Fettverbrennung. Kinder verbessern durch das Springen nachhaltig ihre Koordination, Motorik, Beweglichkeit und ihren Gleichgewichtssinn. Als zusätzliche Motivation bieten sich kleine Spiele an. So können beispielsweise Außenstehende dem Springer angeben, was er tun soll und er muss Figuren hüpfen.

Was ein Trampolin haben sollte
Einige Sicherheitsstandars sind ein Muss, um die Risiken beim luftigen Spaß zu mindern. Darum müssen Käufer auf einiges achten. Eine Kennzeichnung durch den TÜV ist maßgeblich, um sicherzugehen, dass das Trampolin in Konstruktion und Material allen Erfordernissen gerecht wird. Die Federn des Trampolins sollten ausreichend bedeckt sein, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Gut sind zusätzliche Verankerungen für den Boden. Wichtig ist das Sicherheitsnetz: es muss stabil sein, gut versschließbar und eine ausreichende Höhe haben. Damit weniger passiert, sollten die Stangen gut gepolstert sein.

Risiken

Verletzungsrisiken
Beine, Arme und Kopf sind am stärksten gefährdet, wenn Kinder zusammen auf dem Trampolin springen. Es kann also zu Prellungen und Bänderrissen kommen, mitunter zu Brüchen.  Auch  Platzwunden am Kopf, Gehirnerschütterungen und Halsverletzungen sind schon Folge davon gewesen, wenn zu wenig auf die Sicherheitsvorkehrungen geachtet wird.

Verhaltensregeln für das Trampolin, wenn Kinder es nutzen:
- Nicht ohne Aufsicht auf dem Trampolin springen lassen
- Das Sicherheitsnetz muss gut und verschlossen sein
- Nur ohne Schuhe hüpfen und am besten Kinder, mit ähnlicher Größe und Gewicht
- Vorsicht bei Regen - vermehrte Rutschgefahr und dadurch vermehrtes Verletzungsrisiko
- Das Trampolin darf nicht schief stehen
- Es muss genug Abstand zum Drumherum sein, also genug Raum rund um das Trampolin.

Beitrag von Eva Wagner

Dieser Text gibt den Sachstand vom 19.07.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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