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Kuppel-, Tunnel- oder Familienzelt: Für wen eignet sich welche Zeltvariante und was sind die Vor- und Nachteile? Zibb hat einen Blick auf das riesige Angebot von Campingzelten geworfen und klärt auch, wo Zelten überhaupt erlaubt ist.
Zum Urlaub gehört ein Hotel? Das sehen über sechs Millionen Deutsche anders. Sie gehen campen. Viele von ihnen übernachten im Zelt - ohne Bett, dafür mitten in der Natur. Doch nicht jedes Zelt eignet sich gleich gut für den Outdoor-Trip.
Zelten gehen – das bedeutet für viele ein Stück Freiheit. So ein Zelt muss Wind und Wetter trotzen, geräumig, aber nicht zu sperrig sein. Da ist es gar nicht so leicht, das passende zu finden.
Zelte für jeden Anlass
Grundsätzlich gibt es vier Zelt-Typen: Sehr verbreitet sind Iglu- bzw. Kuppelzelte. Sie lassen sich leicht aufbauen und sind relativ stabil bei Wind. Die Preisunterschiede sind riesig und reichen von etwa 20 Euro bis mehrere hundert Euro. Das liegt vor allem an den verwendeten Materialien. Allzu billige Iglu-Zelte vom Discounter halten oft nicht länger als eine Saison. Kein Problem sind kräftiger Wind und Schneefall für geodätische Zelte. Sie eignen sich auch für den Profi-Camper im Gebirge. Die Zelte sind in der Regel teurer und auch etwas schwerer als Kuppelzelte. Sehr leicht sind dagegen Tunnelzelte. Sie bieten zudem viel Platz für Gepäck und Ausrüstung, sind aber etwas weniger windstabil. Das klassische Firstzelt trotzt Wind weniger gut und ist meist ziemlich schwer.
Wie windig wird’s?
Bei der Wahl des Zeltes sollten sich Camper zunächst überlegen, in welche Region sie reisen und zu welcher Jahreszeit: Das Gebirge im Herbst oder die norddeutsche Tiefebene im Sommer? Alpinisten empfiehlt sich eher ein Geodät. Auch Gewicht und Packmaß des Zeltes gilt es zu berücksichtigen. Trekking-Reisende in weniger stürmischen Gegenden sind mit einem leichten Tunnelzelt gut beraten. Das hat zudem oft geräumige Apsiden, in denen man das Gepäck verstauen und bei schlechtem Wetter kochen kann. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann natürlich auch problemlos das alte, schwere Baumwollzelt mitnehmen. Dann am besten zusätzlich eine regenfeste Schutzplane einpacken.
Wurfzelte stehen im Nu
Besonders praktisch sind sogenannte Wurf- oder Pop-up-Zelte. Sie bauen sich selbst in Sekundenschnelle auf. Einfach die Transportverspannung lösen und das Zelt in die Luft werfen, schon klappt sich das Gestänge auseinander und das Zelt steht. Unschlagbar, wenn nur nicht der Abbau wäre. Denn Wurfzelte wieder zusammenzupacken ist eine Wissenschaft für sich. Zudem sind sie sperrig und damit gerade für Wanderer unpraktisch.
(Beitrag von: Claudia Till)
Zelten gehen – das bedeutet für viele ein Stück Freiheit. So ein Zelt muss Wind und Wetter trotzen, geräumig, aber nicht zu sperrig sein. Da ist es gar nicht so leicht, das passende zu finden.
Zelte für jeden Anlass
Grundsätzlich gibt es vier Zelt-Typen: Sehr verbreitet sind Iglu- bzw. Kuppelzelte. Sie lassen sich leicht aufbauen und sind relativ stabil bei Wind. Die Preisunterschiede sind riesig und reichen von etwa 20 Euro bis mehrere hundert Euro. Das liegt vor allem an den verwendeten Materialien. Allzu billige Iglu-Zelte vom Discounter halten oft nicht länger als eine Saison. Kein Problem sind kräftiger Wind und Schneefall für geodätische Zelte. Sie eignen sich auch für den Profi-Camper im Gebirge. Die Zelte sind in der Regel teurer und auch etwas schwerer als Kuppelzelte. Sehr leicht sind dagegen Tunnelzelte. Sie bieten zudem viel Platz für Gepäck und Ausrüstung, sind aber etwas weniger windstabil. Das klassische Firstzelt trotzt Wind weniger gut und ist meist ziemlich schwer.
Wie windig wird’s?
Bei der Wahl des Zeltes sollten sich Camper zunächst überlegen, in welche Region sie reisen und zu welcher Jahreszeit: Das Gebirge im Herbst oder die norddeutsche Tiefebene im Sommer? Alpinisten empfiehlt sich eher ein Geodät. Auch Gewicht und Packmaß des Zeltes gilt es zu berücksichtigen. Trekking-Reisende in weniger stürmischen Gegenden sind mit einem leichten Tunnelzelt gut beraten. Das hat zudem oft geräumige Apsiden, in denen man das Gepäck verstauen und bei schlechtem Wetter kochen kann. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann natürlich auch problemlos das alte, schwere Baumwollzelt mitnehmen. Dann am besten zusätzlich eine regenfeste Schutzplane einpacken.
Wurfzelte stehen im Nu
Besonders praktisch sind sogenannte Wurf- oder Pop-up-Zelte. Sie bauen sich selbst in Sekundenschnelle auf. Einfach die Transportverspannung lösen und das Zelt in die Luft werfen, schon klappt sich das Gestänge auseinander und das Zelt steht. Unschlagbar, wenn nur nicht der Abbau wäre. Denn Wurfzelte wieder zusammenzupacken ist eine Wissenschaft für sich. Zudem sind sie sperrig und damit gerade für Wanderer unpraktisch.
(Beitrag von: Claudia Till)



