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Mit einer Solaranlage können Hauseigentümer den einen oder anderen Euro verdienen. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr Dach für Solarmodule geeignet ist und der Anschaffungspreis für die Anlage stimmt. Mehr dazu im zibb-Service.
Eine Investition in Solarenergie ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll.
Es gibt drei Arten von Investitionen:
1. Die eigene Solarstromanlage auf dem Dach:
Für kaum eine andere Investition lassen sich Einnahmen und Ausgaben langfristig so gut kalkulieren wie für eine Solarstromanlage. Möglich macht das das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Wer eine Photovoltaik-Anlage installiert und Solarstrom produziert, erhält dafür vom Netzbetreiber über 20 Jahre lang eine staatlich garantierte Vergütung. Das gilt nicht nur für den Strom, den der Anlagenbetreiber ins öffentliche Netz einspeist. Eine Vergütung muss ihm der Netzbetreiber auch für den Solarstrom zahlen, den er vor Ort selbst verbraucht. So bringt das Kraftwerk auf dem Dach Hauseigentümern meist eine ordentliche Rendite. (Quelle: Stiftung Warentest/Finanztest)
Voraussetzung ist, dass das private Hausdach für die Technik geeignet ist, und dass aus Denkmalschutzgründen nichts gegen eine Solaranlage auf dem eigenen Dach spricht.
Nur wenn die Anlage günstig und trotzdem bei bester Qualität ist, lohnt sich die Anschaffung.
Wenn der erzeugte Solarstrom sowohl ins Netz gespeist, als auch selber genutzt wird, ist die Rendite am größten. Steigende Strompreise erhöhen dann sogar den finanziellen Gewinn.
Wenn noch in diesem Jahr ein Vertrag für eine Montage abgeschlossen wird und wenigstens die Solarmodule geliefert werden (sie müssen vor Ort wenigstens ein mal Strom erzeugen, gilt die Einspeisevergütung des Jahres 2011, für die nächsten 20 Jahre, dadurch ist der Gewinn gut kalkulierbar.
2. Eine Beteiligung an einer Bürgersolaranlage:
Hierbei ist es wichtig sich gut über die bisherigen Projekte der jeweiligen Bürgeranlage zu informieren. Dabei auch Anteilseigner nach ihren Erfahrungen fragen.
Selbst eine eigene Gründung eines Solarvereins oder einer Solargenossenschaft ist möglich, setzt jedoch ein hohes Maß an Kompetenz und Engagement voraus.
3. Kauf von Solaranlagen-Fondsanteilen bei Finanzdienstleistern:
Der einmalig festgelegte Tarif gilt für einen langen Zeitraum (in Deutschland für 20 Jahre), und bietet somit eine hervorragende Kalkulationsgrundlage für geschlossene Fonds. Gerade in Krisenzeiten liefert diese gesetzliche Sicherheit über die Vergütung ein schlagendes Argument im Vertrieb. Kein Wunder, dass sich Energiefonds - allen voran Solarfonds - im vergangenen Jahr zum Anlegerliebling entwickelten. Mehr als eine halbe Milliarde Euro platzierten die Emissionshäuser. (Quelle:www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,708224,00.html)
Beitrag von Christine Wiedergrün
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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