Strand Cayman Inseln (Bild: imago)

- Frühbucher-Rabatte - wie man wirklich sparen kann

Wer jetzt schon an den Sommerurlaub denkt, kann viel Geld sparen. Das zumindest versprechen alle großen Reiseanbieter. Sie werben mit satten Frühbucher-Rabatten von 20 bis 50 Prozent! Doch was ist dran an den Versprechen und was tatsächlich drin für die Urlauber? Und: wer sollte früh buchen und wer lieber bis zur letzten Minute abwarten.

Der günstigste Zeitpunkt
Man kann sagen, je eher man bucht desto besser. Die erste Phase beginnt bereits nach den Sommerferien im Vorjahr. Das ist vor allem für Leute, die wirklich ein Jahr im voraus wissen, wann und wohin sie ein Jahr später verreisen wollen. Die nächste günstige Phase ist bis Ende Januar bzw. Mitte Februar. Das ist die beste Zeit, weil der Sommer nicht mehr so extrem weit weg ist und man terminlich gut planen kann.

 

Vorteile des Frühbuchens
Neben der Kostenersparnis gibt’s für Frühbucher oft auch bessere Zimmer, kostenfreie Bonustage oder Gratis-Ausflüge. Außerdem hat man natürlich noch eine sehr große Auswahl an Reisezielen und Hotels. Das ist gerade für Familien mit Kindern von Vorteil. Und man hat auch eine große Planungssicherheit, man kann sich schon mal mit dem Reiseziel beschäftigen und hat nicht so viel Stress mit der Unterkunftssuche, wie etwa die Last-Minute-Bucher.

 

Nachteile des Frühbuchens
Nachteile sind, dass sich Frühbucher sehr früh festlegen müssen und sich nicht mehr umentscheiden können, etwa wenn sie ein noch besseres Reiseziel entdecken. Und sie sind abhängig von Unvorhergesehenen Ereignissen. Zum Beispiel von persönlichen Ereignissen, wenn sich ein Paar getrennt hat oder wenn in der Urlaubsregion Unruhen entstehen oder Katastrophen passieren. Deshalb ist auf jeden Fall eine Reiserücktrittsversicherung empfehlen. Und ein weiterer Nachteil ist, dass Frühbucherrabatte in der Regel schlecht mit Normalpreisen oder Last-Minute-Preisen zu vergleichen sind.

 

Last-Minute buchen – Vor- und Nachteile
Laut Experten buchen etwa 40 Prozent der Urlauber ganz früh – und ebenso viele ganz spät – nämlich Last-Minute. Das mittlere Segment bricht völlig weg.

Für das Reisen mit Last-Minute spricht, dass auch hier echte Schnäppchen warten. Wirklich praktisch ist es nur für die, die spontan verreisen wollen. Und welche nicht auf ein bestimmtes Reiseziel festgelegt sowie terminlich flexibel sind.

Buchen kann man die Last-Minute-Reise bis zwei Wochen, bei Super-Last-Minute sogar bis wenige Tage vor der Abreise Nachteile hat das Angebot in letzter Minute vor allem für Familien. Denn gerade mit Kindern will man sich nicht überraschen lassen. Außerdem: In den Schulferien ist das Angebot viel geringer als beim Frühbuchen. Weitere Nachteile: Häufig fällt die Reisebeschreibung sehr knapp aus. Hier gilt Vorsicht, wenn man nicht negativ überrascht werden will. Reklamationen sind da schwierig. Und zuletzt gilt: Bei Last-Minute-Reisen gibt’s oft keine Reise-Rücktritts oder Abbruchversicherung.


Tarife vergleichen

Das Zauberwort heißt in jedem Fall „vergleichen“. Egal ob Sie persönlich in einem Reisebüro buchen oder von Zu Hause aus über das Internet. Achten Sie vor allem auf die Details der Reise. Denn die machen oft den Unterschied aus. Nicht alles, was auf den ersten Blick als Schnäppchen aussieht, ist eines. Etwa wenn ein günstiges Angebot auch ein schlechteres Zimmer verspricht. Deshalb sollten Sie das Kleingedruckte immer genau studieren.

Wer über das Internet bucht nutzt am besten so genannte Reise-Vergleichsportale. Dort findet man zu einer Reise mehrere Anbieter, so dass man die Preise vergleichen kann. Aber auch hier gilt: Immer auf die Details achten.

Beitrag von Michael Großmann

weitere Themen der Sendung

Stapel von Briefen und Zeitungen (dpa-Archivbild)

Haselhorst kriegt keine Post

Seit vergangener Woche wundern sich viele Haselhorster: Warum nur bleibt ihr Briefkasten leer? Keine einzige Karte, kein einziger Brief mehr. Über 200 Haushalte  sind betroffen. Auf etliche Nachfragen und nachdem Anwohner unter anderem bei Radio Berlin von ihrem Problem berichtet haben, versprach die Post Besserung. zibb war vor Ort und hat auf den Briefträger gewartet.

Andrea Schröder

Zu Gast - Andrea Schroeder

„Where The Wild Oceans End“ lautet der Titel von Andrea Schroeders neuem Album und ist damit der Nachfolger ihres ersten Albums „Blackbird“. Am Donnerstag war sie zu Gast auf der zibb-Couch.

Guillaume de Marcillat: Der Disput von Kirchenlehrern über die unbefleckte Empfängnis, 1528/29 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Foto Jörg. P. Anders

Kunst-Führung für Demenzkranke

Rund 1,4 Millionen Demenzkranke gibt es in Deutschland. Auch wenn das Gedächtnis nicht mehr funktioniert, will man nicht nur zuhause sitzen oder im Pflegeheim. In der Berliner Gemäldegalerie können Demenzkranke einmal im Monat an einer Führung teilnehmen, die speziell auf sie ausgerichtet ist.

Passagiere warten am 08.01.2013 in Berlin am Flughafen Tegel an einem Check-in-Schalter(Bild:dpa)

Slowtime: Das Warten genießen

Warten – egal auf was - bestimmt einen nicht zu unterschätzenden Teil unseres Lebens. Beobachtet man wartende Menschen, sieht man sie eine Vielzahl von Aktivitäten entfalten: Auf dem Handy herumtippen, telefonieren, herumtigern.

Karpfen (Quelle: rbb)

Karpfenwochen in Finsterwalde

Zwischen Herbstäpfeln und Frühjahrsspargel ist in Brandenburg genau die richtige Zeit für Karpfen! Die Karpfenwochen im Elbe-Elster-Kreis gehen langsam in den Endspurt, und wir kochen, dünsten, backen und bereiten Karpfen noch mal richtig lecker zu.

Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank (Bild dpa)

Die Zeugin und das Amtsgericht

Für ihre Hilfsbereitschaft hat sie sich reichlich Ärger eingehandelt: Melanie Knies beobachtet einen Unfall und bietet sich dem Verletzten freiwillig als Zeugin an. Monate später wird sie vom Amtsgericht Tiergarten geladen. Die selbstständige Stadtführerin sagt einen Auftrag ab, um vor Gericht zu erscheinen.

Kühe auf einer Weide, Quelle: rbb

Die Kuhfotografin

"Kuhäugig" zu sein ist in arabischen Ländern keine Abwertung, sondern ein Kompliment. Dem kann Ursula Böhmer nur beipflichten. Seit vielen Jahren fotografiert sie Kühe und ist begeistert von den Tieren, weil sie so gelassen und unaufgeregt durch das Leben gehen.