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Vergessen Sie Fitnessstudios, Ergotrainer oder Hantelbanken. Denn das beste Trainingsgerät haben Sie immer dabei: Ihren eigenen Körper.
Die "Fitness ohne Geräte" liegt voll im Trend. Denn für Einsteiger als auch Fitnesserprobte ist sie leicht durchzuführen und gut in den Alltag zu integrieren. Die einfachen Übungen trainieren alle Muskelgruppen, überall, mit wenig Zeitaufwand – und ganz ohne zusätzliche Ausrüstung. Der Berliner Personal Fitnesstrainer Silvio Schnee erklärt, wie man ohne Geräte schlank, stark und topfit wird.
Unkompliziertes und effektives Training
Fitness ohne Geräte bedeutet, mit dem eigenen Körpergewicht zu trainieren anstatt mit teuren Hanteln oder Geräten im Fitnesscenter. Außer seinem eigenen Körper kann man aber auch Alltagsgegenstände benutzen, die man sowieso in der Wohnung hat, zum Beispiel Tisch und Stuhl, Handtuch oder Hocker. Der Vorteil dieses Trainingsansatzes ist es, dass man auch gut zu Hause trainieren kann, dass man keinen Fitnessclub aufsuchen und bezahlen muss und dass man das Training allzeit und allerorts in seinen Alltag integrieren kann. Sportlich betrachtet hat es auch den Vorteil, dass die Übungen ganze Muskelketten trainieren, wie etwa das Anheben eines Bierkastens, und nicht so einseitig wirken wie viele Übungen an bzw. mit komplizierten Fitnessgeräten.
Kein Training für "Bewegungsmuffel"
Das Fitnesstraining ohne Geräte ist für jede Altersstufe geeignet, allerdings sollten die Anwender schon gewisse „Bewegungserfahrungen“ mitbringen. Weil die Übungen ganze Muskelketten ansprechen, ist es für „Bewegungsmuffel“ nicht so einfach. Sie sollten sich von einem Experten in die Übungen einweisen lassen.
Regelmäßigkeit als Motivationshilfe
Für Einsteiger gut wären 2 bis 3 Trainings pro Woche von 30 bis 45 Minuten. Da sich viele auf Dauer aber schwer motivieren können, ist es besser, sich ein tägliches Training von etwa 15 Minuten anzugewöhnen. So könnten Sie es schaffen, dass Ihr Training genauso selbstverständlich zum Tag dazugehört wie das Zähneputzen. Machen Sie aus Ihrem Training ein festes Ritual, verknüpfen Sie zum Beispiel bestimmte Wochentage oder Tageszeiten immer mit den gleichen Übungen. Oder trainieren Sie immer, wenn Sie abends z. B. die Tagesschau gucken.
Wie einsteigen?
Einen guten Einstieg in das Thema bietet der Bestseller "Fit ohne Geräte" von Mark Lauren. Hier kann man etwas über die Grundlage dieser Trainingsphilosophie erfahren und findet eine ausführliche Beschreibung samt Fotos zu vielen Übungen für alle Muskelgruppen.
Sinnvoll ist es auch, sich für eine oder zwei Stunden einen Personal Fitnesstrainer zu nehmen und mit ihm ein gezieltes Programm für den eigenen Körper und die persönlichen Stärken und Schwächen zu erstellen. Der Trainer achtet dann auch darauf, dass die Übungen wirklich korrekt durchgeführt werden. Kontakt zu einem Personal Fitnesstrainer kann man zum Beispiel über örtliche Fitnesscenter bekommen.
Beitrag von Michael Großmann












