Esskastanien (c) imago stock&people

Service - Gesunde Heilpflanzen

Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Esskastanien, auch Maronen genannt. Wegen ihres hohen Stärkegehalts wurden sie früher zu Mehl gemahlen und galten als "Brot des kleinen Mannes". Außerdem: der Herbst ist auch Erntezeit für Wurzeln, so auch vom Löwenzahn. Mehr dazu im Service.

Maronen - Vitamine mit Stacheln

In China waren Esskastanien schon sehr früh als wichtiges Lebens- und Heilmittel bekannt. Sie sind noch heute dort den "Geistern des fruchtbaren Landes" geweiht und werden oft in der Nähe von Altären und heiligen Orten gepflanzt. Der Baum gilt auch als Symbol der "weisen Voraussicht", denn sie lässt ihre Früchte im Herbst als Wintervorrat für Menschen und Tiere heranreifen.

Lange bevor die Kartoffel auf unsere Teller kam, gehörten die Maronen auch hierzulande zu den Grundnahrungsmitteln. In den stachligen Fruchthülsen steckt der Kern. Maronen sind nicht mit der gewöhnlichen Rosskastanie verwandt, sondern mit der Buche. Sie machen satt und geben besonders in den kälteren Jahreszeiten ein wohliges Gefühl. Die Früchte wirken allgemein aufbauend, stärkend und stopfend und helfen bei Durchfall.

Zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine stecken in der Marone. Sie liefert B-Vitamine, Vitamin E, Kalium, Magnesium und Vitamin C. Auch äußerlich können Maronen helfen: bei Rheuma, Schlaflosigkeit und "zornigem Gemüt" Blätter und Fruchthülsen mit Wasser gekocht als Dampfbad oder als Saunaaufguss nutzen. Natürlich kann man Maronen auch schon geschält und vakuumverpackt kaufen, doch sie selbst zu sammeln ist ein Spaß und ein größerer Genuss. Die Schalen werden eingeritzt, wenn die Maronen bei 250 Grad etwa 15 Minuten geröstet werden, lassen sich die Schalen lösen. So sind die Maronen bereits ein gesunder Snack, aber auch eine raffinierte Zutat für süße wie für pikante Speisen.

Rezept für Maronencremesuppe

Erst das Suppengrün, dann die Maronen in einen Topf geben. Scharf anbraten, damit sich die Röstaromen der Kastanien entfalten können. Mit Brühe aufgießen, ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Sahne abschmecken. Alles pürieren und dann guten Appetit.

Löwenzahn - in der Wurzel steckt die Kraft

Löwenzahn ist viel zu schön und zu wertvoll, um als Unkraut lieblos behandelt zu werden.
Das gilt nicht nur für Blätter und Blüten, sondern auch für die Wurzel. Jetzt, wenn sie
verblüht ist und die Kraft der Pflanze sich in der Wurzel sammelt, ist die beste Erntezeit.

Sie enthält Bitterstoffe, Mineralstoffe,viel Kalium und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Sie
aktiviert den Stoffwechsel und reguliert die Verdauung, ist inulinreich und deshalb gut für
Diabetiker.

Aus der getrockneten Löwenzahnwurzel läßt sich ein heilender Tee zubereiten. Äußerlich
angewendet - mit Umschlägen - kann sie gegen auch bei Kindern gegen Ausschläge
helfen.

Rezept für Löwenzahnkaffee

Die geerntete Löwenzahnwurzel wird gewaschen, in Stücke geschnitten, getrocknet und
später in der Pfanne geröstet. Zu Pulver gemahlen wird sie dann mit Wasser aufgekocht,
nach Bedarf mit Honig oder Milch verfeinert und durch ein Sieb abgegossen. Eine
gesunde Alternative zum Bohnenkaffee!

Beitrag von Andrea Brandt

weitere Themen der Sendung

Jule Wohnprojekt für Alleinerziehende (dpa, August 2012)

Tagesthema - Unterstützung für ein neues Leben

Das Projekt "Jule" bietet sehr jungen Müttern Hilfe und Unterstützung, um die Schwierigkeiten zu bewältigen, die sich aus ihrer neuen Rolle als Mutter ergeben. zibb hat das Projekt besucht und mit einigen der jungen Frauen über ihre Situation gesprochen.

Jürgen Drews; Quelle: rbb/Sascha Herrmann

Zu Gast bei zibb - Jürgen Drews

Mit Hits wie "Bett im Kornfeld" und "Wenn die Wunderkerzen brennen" feierte er in den vergangenen Jahrzehnten große Erfolge. Im zwei-Jahres-Rythmus gibt es vom Schlagerstar etwas Neues auf die Ohren. Auf der zibb-Couch stellt er sein neues Album vor.

Gruselig kostümierte und geschminkte Gestalten auf dem Weg zur Horrornacht im Filmpark Babelsberg (Quelle: dpa)

Live vor Ort - Horrornächte im Filmpark Babelsberg

"Mittendrin statt nur dabei" heißt es in den kommenden Tagen im Filmpark Babelsberg. Der lädt ein zu einer Tour durch einen begehbaren Horrorfilm, in dem die eigene Psyche Regie führt. zibb gruselt sich live vor Ort.

Spargel aus der Region Beelitz (Quelle: imago)

TV-Tipp - Die 30 leckersten Gerichte aus Berlin und Brandenburg

Essen hält Leib und Seele zusammen. Es ist das krisensicherste Vergnügen, denn: Gegessen wird immer! Nun sind Haute Cuisine und ein Menü aus atemberaubenden Gängen eher nicht die Sache des Berliners und Brandenburgers. zibb stellt die Sendung vor, die am Abend läuft.

Andreas Schluttig, Künstler aus Cottbus, Quelle: rbb

Reportage - Kunst aus Schrott

Andreas Schluttig aus Cottbus macht Kunst. In seiner kleinen Werkstatt am Stadtrand entsteht aus Schrott neue Kunst. Alte Spaten werden zu einer Leibgarde, aus einer Zange wird ein Tyrannosaurus, alte Sättel werden zu Büffelköpfen. zibb hat den Künstler in seiner Werkstatt besucht.

Herbstwetter mit tiefstehender Sonne, Quelle: rbb

Reportage - Wie wird der kommende Winter?

Franz Köhler aus Güstebieser Loose (Oderbruch) hat Meterologie zwar nicht studiert, doch in seinem Garten hat er eine eigene Wetterstation. zibb hat ihn und weitere Hobbymeterologen aus dem Oderbruch besucht und um eine Wetterprognose für den kommenden Winter gebeten.

Maria Becker mit selbst designten Briefkästen, Quelle: rbb

Reportage - Bunte Briefkästen

Briefkästen werden in der Welt der Wohnaccessoires eher stiefmütterlich behandelt. Doch ein schöner Briefkasten ist zugleich auch Aushängeschild für jedes Heim, ein Akzent, der den Charakter eines Hauses und seiner Bewohner unterstreichen kann. zibb hat sich von einer Designerin ihre Kreationen vorstellen lassen.

Angelika Mann als Märchenhexe (Quelle: rbb)

Reportage - Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Auch in diesem Jahr ist Angelika Mann zu Weihnachten wieder als Märchenrätselhexe unterwegs - darauf kann wohl kein echter Fernsehliebhaber verzichten. Derzeit laufen die Dreharbeiten in Himmelpfort auf Hochtouren. zibb hat Angelika Mann vor Ort besucht.

Grafik Dit war dit, Quelle: rbb

Wochensatire - Dit war dit

Die vergangene Woche hatte bei Temperaturen um 20 Grad durchaus das Potenzial eines Spätsommers. Wer da konnte, war draußen und genoss die milde Witterung. Doch das war bei weitem nicht der einzige Grund, warum man aus dem Häuschen sein konnte.