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Verstopfte Nase oder bellender Husten, ein beliebtes Hausmittel hilft dann oft: Inhalieren, auch in der Schulmedizin zur Selbstbehandlung anerkannt.
Neben der klassischen Methode, dem Kopf-Dampfbad gibt es moderne Inhalationsverfahren mit speziellen Apparaten und Zerstäubern. Bei länger anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber können Inhalationen den Arztbesuch aber nicht ersetzen. Inhalieren, wie geht es richtig und welche Zusätze/Kräuter helfen bei welchen Beschwerden?
Anwendung:
- Husten
- Schnupfen
- Neben- und Stirnhöhlenentzündung
- Halsentzündung
- Heiserkeit
- Hautreinigung
Kopfdampfbad:
- nur hitzebeständige Gefäße benutzen
- ca. eine Hand voll Kräuter auf einen Liter heißes Wasser
- den Kopf über den heißen Dampf halten und mit einem Handtuch abdecken
- Wichtig: ruhig weiteratmen
- nach ca. zehn Atemzügen das Handtuch lüften
Dampfinhalator mit Mund-Nasen-Aufsatz:
Einfache Geräte gibt es schon ab 10 Euro zu kaufen. Für Kinder und ältere Leute sind diese Geräte besser als ein Kopfdampfbad.
Geeignete Kräuter:
- Echte Kamille: Wirkt entzündungshemmend, antibakteriell, beruhigend und wundheilend. Achtung: Menschen, die unter Korbblütlerallergie leiden, dürfen keine Kamille inhalieren!
- Thymian: Wirkt keimhemmend und schleimlösend. Achtung: Keine Überdosierung, da sonst die Schilddrüse mit Überfunktion reagieren kann!
- Eukalyptus: Wirkt schleimlösend, krampflösend und antibakteriell. Achtung: Bei Kleinkindern und Asthmatikern nicht hochkonzentriert anwenden!
- Pfefferminze: Wirkt sekretionsfördernd und antibakteriell. Achtung: Bei Kleinkindern und Asthmatikern nicht hochkonzentriert anwenden!
Häufigkeit und Dauer:
Bis zu drei Mal täglich jeweils 10 - 15 Minuten reichen aus.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/zibb/service/gesundheit/service__inhalieren.html