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Sport und regelmäßige Bewegung sind nicht nur zur Vorbeugung von diversen Volkskrankheiten geeignet. Auch wenn Menschen bereits krank sind, kann Sport zur Genesung beitragen. Zibb zeigt auf, in welchen Bereichen Sport als Therapie angewendet werden kann.
Erwiesen ist, dass Diabetiker ihre Insulindosis deutlich senken können, wenn sie sich sportlich betätigen. Angemessener Sport kann helfen, den Blutdruck zu senken und selbst Arthrose günstig beeinflussen, indem die Beweglichkeit trainiert wird.
Auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen wurden positive Effekte auf das Befinden der Patienten sichtbar. Auch Demenzkranke erleben eine deutliche Stimmungsverbesserung durch körperliche Aktivität.
Seit einigen Jahren setzt man auch in der Krebstherapie auf Sport als Unterstützung des Genesungsprozesses. In der Uni-Klinik Köln bekamen Patienten schon während ihrer Chemotherapie die Möglichkeit, leichtes Training zu absolvieren. Abgesehen von der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, tut die körperliche Aktivität vielen Patienten auch psychisch gut. Sie gewinnen wieder Vertrauen in ihren Körper, und bei Ausdauersportarten werden Endorphine ausgeschüttet, die beim Patienten Wohlbefinden bewirken.
Auch Leistungssport ist mit schweren Erkrankungen möglich. Radprofi Lance Armstrong hat trotz seiner Krebserkrankung hart trainiert und bis zum Bekanntwerden seines systematischen Dopings vielen Krebskranken Mut gemacht.
Statt Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel sollten vermehrt Sporttherapien verordnet werden, um Krankheiten vorzubeugen, Symptome zu lindern oder sich nach einer Erkrankung einen neuen Lebensstil anzueignen, meinen Experten.
Gast im Studio: Dr. Willi Heepe, Sport-und Allgemeinmediziner
Beitrag von Ute Müller-Schlomka
Auch bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen wurden positive Effekte auf das Befinden der Patienten sichtbar. Auch Demenzkranke erleben eine deutliche Stimmungsverbesserung durch körperliche Aktivität.
Seit einigen Jahren setzt man auch in der Krebstherapie auf Sport als Unterstützung des Genesungsprozesses. In der Uni-Klinik Köln bekamen Patienten schon während ihrer Chemotherapie die Möglichkeit, leichtes Training zu absolvieren. Abgesehen von der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, tut die körperliche Aktivität vielen Patienten auch psychisch gut. Sie gewinnen wieder Vertrauen in ihren Körper, und bei Ausdauersportarten werden Endorphine ausgeschüttet, die beim Patienten Wohlbefinden bewirken.
Auch Leistungssport ist mit schweren Erkrankungen möglich. Radprofi Lance Armstrong hat trotz seiner Krebserkrankung hart trainiert und bis zum Bekanntwerden seines systematischen Dopings vielen Krebskranken Mut gemacht.
Statt Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel sollten vermehrt Sporttherapien verordnet werden, um Krankheiten vorzubeugen, Symptome zu lindern oder sich nach einer Erkrankung einen neuen Lebensstil anzueignen, meinen Experten.
Gast im Studio: Dr. Willi Heepe, Sport-und Allgemeinmediziner
Beitrag von Ute Müller-Schlomka



