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Eisen, Zink, Schwefel, Jod oder Silizium - ohne diese Mineralstoffe gibt es keine schöne Haut, keine glänzenden Haare und keine festen Nägel. Zibb erklärt, in welchen Lebensmitteln die jeweils wichtigen Vitalstoffe vorkommen, die wir besonders im Winter für unsere Gesundheit benötigen.
Warme Heizungsluft innen, draußen eisiger Wind: Für unsere Haut und Haare ist der Winter eine echte Herausforderung. Die Gesichtshaut trocknet aus, die Lippen sind rissig, die Haare brüchig. Doch mit der richtigen Ernährung kann man diesen Problemen entgegenwirken. Welche Mineralstoffe und Vitamine in der kalten Jahreszeit wichtig sind und wo sie drin stecken, darum geht es in unseren heutigen Service.
Bei kalten Temperaturen produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, dadurch trocknet die Haut aus. Außerdem wird im Winter aufgrund des mangelnden Sonnenlichts weniger Vitamin D gebildet. Dieses ist aber unter anderem wichtig für das Haarwachstum und die Hautzellenerneuerung. Ständige Schlappheit und Müdigkeit kann ein Hinweis auf einen Vitamin D-Mangel sein. Weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die besonders in der kalten, dunklen Jahreszeit wichtig sind, sind:
Biotin:
Es hilft gegen brüchige Nägel und steckt zum Beispiel in Nüssen, Mandeln und Sojabohnen
Eisen:
Bei Eisenmangel wirkt die Haut blass und grau. Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall. Viel davon steckt in rotem Fleisch, Eiern und Soja
Silizium (Kieselerde):
sorgt für straffes Bindegewebe und kräftiges Haar. Es steckt in Vollkornprodukten, Trockenobst, Nüssen und Pilzen
Vitamin B-Komplex:
Zur Gruppe der B-Vitamine gehört auch Folsäure. Diese ist wichtig für Zellteilung und Wachstumsprozesse. Sie kommt beispielsweise vor in Hülsenfrüchten, Kohl, Leber, Vollkornbrot und Eiern
Zink:
Heilt Ekzeme und ist gut bei eingerissenen Mundwinkeln. Außerdem lässt es die Haare sprießen und stärkt das Immunsystem. Es steckt unter anderem in Nüssen, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Hirse und Weizenkleie
In den Drogerien gibt es ein reichhaltiges Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln wie zum Beispiel Folsäure, Jod oder Kieselerde. Diese Präparate sind meist nicht so hoch dosiert wie die aus der Apotheke. Sie schaden nicht, aber man kann sie sich unter Umständen auch sparen. Hautärztin Dr. Yael Adler empfiehlt, einen Vitamin-Spiegel beim Hausarzt vornehmen zu lassen. Der kann einem dann genau sagen, an welchen Vitaminen es mangelt und wie viel man davon einnehmen sollte.
Wenn man es im Alltag schafft, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren, ist das meist besser als Vitaminpräparate zu sich zu nehmen. Denn Obst und Gemüse enthalten neben Vitaminen und Mineralstoffen auch Antioxidantien. Das sind Farb- und Schutzstoffe, die eine wichtige Rolle gegen Hautalterung und Krebs spielen. Forscher an der Charité haben herausgefunden, dass Menschen, die regelmäßig Obst und Gemüse zu sich nehmen, ein deutlich jüngeres Hautbild haben als Fastfood-Fans.
Beitrag von Sina Krambeck











