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Mo 24.10.11 18:30

Service

Die tolle Knolle

Die Kartoffel wird seit mehr als 8.000 Jahren angebaut und fast überall auf der Welt gegessen. Gut 72 Kilogramm Kartoffeln isst im Durchschnitt jeder Bundesbürger. Die festkochende Sorte "Linda" ist die beliebteste, weltweit gibt es rund 5000 Sorten.

Wir räumen auf mit den Irrtümern über die Kartoffel. Studiogast ist Vera Spellerberg, zibb-Ernährungsexpertin.

Sind Kartoffeln Dickmacher?
Es ist ein Irrtum, das Kartoffeln dick machen. Sie enthalten so gut wie kein Fett - Auf die Zubereitung kommt es an: Die Soßen und Beilagen sind es, die die Kalorien bringen. Kartoffeln sind gesund: Vitamin C sowie B1 und 2, Magnesium, Kalium, Eisen, Phosphor und Proteine stecken in der Knolle. Sie ist ballaststoffreich und leicht. Die Kartoffeln ist das ideale Naturprodukt für die gesundheitsbewusste Ernährung.

Ist die Schale gesund?
In der Schale konzentrieren sich die natürlichen Gifte der Kartoffel. Experten raten einhellig vom übermäßigen Verzehr der Schalen ab.

Grüne Stellen müssen weg!
Sie ist der Deutschen liebste Knolle: die Kartoffel. Doch die wenigsten wissen, dass Linda, Sieglinde & Co. in ihrer Schale natürliche Gifte enthalten. Diese sogenannten Alkaloide können besonders für Kinder gefährlich werden.

Kartoffeln bilden von Natur aus sogenannte Alkaloide, um sich vor Schädlingen und Fressfeinden zu schützen. Diese Gifte, die bekanntesten unter ihnen sind Solanin und Chaconin, befinden sich größtenteils in der Schale der Knollen. Konzentriert sind sie in den Augen und Keimen zu finden. Grünlich gefärbte Stellen an der Frucht deuten auf einen hohen Alkaloidgehalt hin.

Achten Sie auf Qualität!
Kartoffeln sind fest, unbeschädigt und riechen erdig. Sie haben keine Keime und grüne Stellen. Kartoffeln sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Bei einer Lagerung um sieben Grad Celsius halten Kartoffeln am längsten. Werden die Kartoffeln unter zwei Grad gelagert, wandelt sich die Kartoffelstärke in Zucker um und die Kartoffeln schmecken süß.

Achten Sie auf Qualität!
Kartoffeln sind fest, unbeschädigt und riechen erdig. Sie haben keine Keime und grüne Stellen. Kartoffeln sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Bei einer Lagerung um 7 °C halten Kartoffeln am längsten. Nie neben Äpfeln lagern! Werden die Kartoffeln unter 2 °C gelagert, wandelt sich die Kartoffelstärke in Zucker um und die Kartoffeln schmecken süß.

Rezept für Kartoffelsalat mit Leinöl
250g Vitelotte
250g Drillinge
2 kleine Schalotten
3 Eßl. Leinöl
2 Eßl. milden Weißweinessig
etwas Honig
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Kresse

Zubereitung
Die Kartoffeln waschen, längs halbieren und in Salzwasser bißfest garen.
Eine Vinaigrette aus Essig, Öl, gedünsteten Schalotten, Salz, Pfeffer, einem Teil der Kresse und eventuell etwas Honig anrühren.
Die gebarten Kartoffeln abgießen und leicht abkühlen lassen. Die noch lauwarmen Kartoffeln mit der Vinaigrette beträufeln und vermischen, die restliche Kresse darüber streuen und servieren.

Beitrag von Andrea Brandt

Dieser Text gibt den Sachstand vom 24.10.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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