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Duftende und aromatisch-würzige Kräuter sind ein Frische-Kick in der Winterzeit. Wenn man die Kräuter in Töpfen kauft, hat man immer einen kleinen Vorrat auf der Fensterbank. So bleiben Sie frisch, bis man sie zum i-Tüpfelchen bei einem leckeren Gericht werden lässt.
Getrocknet oder tiefgekühlt haben Basilikum, Rosmarin und Petersilie bei weitem nicht die Menge an Vitaminen, ätherischen Ölen und gesunden sekundären Pflanzenstoffen wie im frischen Zustand.
Tipps für den Kauf
Ein schönes gesundes Grün sollte das Kraut haben. Gute Kräuter duften wunderbar, haben ein typisches Aroma. - Also ruhig mal die Nase testen lassen. Auch wenn man ein Blättchen abzupft und zwischen den Fingern verreibt, sollte das Kraut seinen Duft verströmen. Basilikum zum Beispiel darf man im Topf ruhig mal ein bisschen schütteln – ist eine Pflanze kräftig, hält sie das aus.
In Kräutern steckt Gesundheit
• Basilikum hilft es bei Magenproblemen und Verstopfung.
• Dill beseitigt Verdauungsbeschwerden.
• Melisse hilft bei der Beruhigung des Nervensystems.
• Estragon enthält viel Kalium, wirkt verdauungsfördernd und harntreibend. Auch gegen Appetitlosigkeit und Nierenträgheit soll das Kraut gut helfen.
• Schnittlauch: Sein Vitamin C hält uns fit. Es enthält viel von dem „Augen“-Vitamin A und regt den Appetit an.
• Thymian wirkt beruhigend, desinfizierend und krampflösend, ist heilsam für die Atemorgane.
• Kresse: Ihr hoher Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure sind gut für uns. Sie wirkt anregend, wenn man sich schlapp fühlt.
• Petersilie: Der hohe Vitamin-C-Gehalt stärkt das Immunsystem, wirkt beruhigend auf Magen und Darm.
• Rosmarin hilft bei Kreislaufbeschwerden. Die ätherischen Öle sind krampf- und schleimlösend.
• Salbei beruhigt den Magen bei einer Antibiotika-Therapie und hilft gegen übermäßiges Schwitzen.
Mit Kräutern Kochen
Wer Kräuter nutzt, kann Salz einsparen, denn sie sorgen für ein intensives Geschmackserlebnis. Stundenlanges Kochen und Schmoren jedoch führt nur dazu, dass sich neben anderen Inhaltsstoffen auch die ätherischen Öle verflüchtigen.
Als Faustregel gilt: Umso feiner die Blätter, desto später sollte das Kraut beim Kochen dazu kommen. Basilikum zum Beispiel verträgt überhaupt keine Hitze, ein Stengel Rosmarin oder Salbei hingegen verträgt eine längere Kochzeit.
Wenn ein Kraut einen starken Eigengeschmack hat, verträgt sich beim Kochen und in Salaten nicht so gut mit anderen kräftigen Kräutern. Brunnenkresse und Waldmeister sollte man so zum Beispiel nur einzeln verwenden. Rosmarin paßt prima zu Thymian und Petersilie. Majoran verträgt sich mit Thymian, Salbei oder Rosmarin - aber jeweils nur mit einem dieser Kräuter. Letztendlich sollte man jedoch ausprobieren, was den eigenen Gaumen kitzelt. Kräuter sind übrigens eine gute Idee für die Dekoration: Stellen Sie verschiedene Töpfchen auf den Tisch. Jeder kann von den Kräutern selbst probieren und herausfinden, wie Kräuter eine Speise bereichern und verändern können.
Unser Gast: Vera Spellerberg, Ernährungsberaterin
Beitrag von Andrea Brandt










