Service - Urgetreide voll im Trend

Einkorn, Emmer, Dinkel und Co. wurden schon vor 10.000 Jahren angebaut, dann aber von den neueren Getreidesorten wie Weizen, Roggen und Gerste verdrängt. Doch jetzt feiert das Urgetreide sein Comeback. Es erweitert die Geschmackspalette, ist dazu noch gesund.

Emmer, Einkorn, Khorasan- auch unter dem Handeslsnamen Kamut bekannt, Zweikorn, Rotweizen und Dinkel wurden zum Teil schon vor 10000 Jahren angebaut. Das Getreide stammt aus Mesopotamien, fand seinen Weg nach Europa und gehört seitdem zum festen und wichtigen Bestandteil  unseres Speiseplans. In jüngster Zeit ist gerade Weizen schwer in Verruf gekommen, weil immer mehr Menschen unter Zöliakie und oder Gutenunveträglichkeit bzw. -sensivität leiden oder zu leiden glauben.  Einige Experten vertreten die Ansicht, dass diese Unverträglichkeiten ihren Ursprung in unseren modernen Züchtungen, dem modernen Hochleistungsgetreide  haben. Bewiesen ist das nicht, es gibt hierfür keine Studien. Die alten Getreidesorten sollen hingegen für Menschen mit Glutensensivität zumindest verträglicher sein.

Urgetreide wird heute wieder in kleinerem Umfang angebaut, zumeist in Süddeutschland und unter kontrolliert biologischen Bedingungen. Auch das könnte ein Grund dafür sein, warum es teilweise besser vertragen wird. Urgetreidesorten tuen sich aber insbesondere durch ihren würzig-nussigen Geschmack hervor. Bäcker, die mit Urgetreide backen, verwenden zudem nur natürliche Zutaten, auch dies könnte ein Grund für die bessere Verträglichkeit diese Backwaren sein.

Zu Gast im Studio:
Stefan Keller, Bäckermeister, Brotsommelier, Lebensmitteltechniker aus Bingen

Beitrag von Ute Müller-Schlomka

weitere Themen der Sendung

Pasquale Aleardi, Foto: Oliver Betke

Zu Gast - Schauspieler Pasquale Aleardi

Der Schweizer Schauspieler Pasquale Aleardi ist ein bekanntes Gesicht in der deutschsprachigen Film- und Fernsehlandschaft. Doch auch in New York stand er schon in dem Broadway Musical „Chicago“ auf der Bühne.

Berliner Tierpark - Neues Domizil für Berliner Malaienbären

Die Haltung der vom Aussterben bedrohten Malaienbären hat im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde eine lange Tradition. Momentan leben zwei dieser Bären im Tierpark, doch die bisherigen Haltungsbedingungen im Tierpark Berlin entsprechen nicht mehr den modernen Standards.

Berliner Start-up - Kreativer Spaß mit Schablonen

Die meisten Menschen haben in ihrer Kindheit viele kreative Erfahrungen mit Schablonen gemacht: Seit einigen Jahren kommen sie wieder in Mode. Der Grafik-Designer Andreas Barczynski hat in Steglitz ein Geschäft eröffnet, in dem es ausschließlich um Schablonen geht.