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Vitamine halten gesund. Doch Licht, Luft, Hitze und auch Wasser zerstören die Fitmacher. Wie halten die Vitamine also am besten?
Was esse ich besser roh, was gekocht oder gar gebraten? Wie bereite ich Lebensmittel vitaminschonend zu, wo bewahre ich sie auf? Alles rund um die gesunden Nahrungsbestandteile erklärt bei zibb unsere Ernährungsexpertin Vera Spellerberg.
Einkauf und Lagerung:
Obst und Gemüse möglichst aus der Region kaufen, dann haben sie weniger lange Lieferwege hinter sich. Und einfach lieber häufiger und frisch einkaufen. Denn auch bei Lagerung im Kühlschrank gehen innerhalb von drei Tagen zum Beispiel 20 Prozent Vitamin C verloren.
Viele Vitamine sind wasserlöslich, also nicht zu lange waschen oder gar länger in Wasser legen.
Wer Obst oder Gemüse klein schneidet, sollte es nicht länger liegen lassen, denn auch Licht und Luft greifen die Vitamine an.
Die meisten Sorten lagern am besten kühl und trocken, also im Kühlschrank, oft am besten in der "Bio"- oder "Fresh"-Schublade neuerer Kühlschränke. Einige Ausnahmen: Tomaten, Birnen, exotisches Obst.
Garen:
Manche Inhaltsstoffe wie Betacarotin oder Lykopin kann der Körper aus gekochten Speisen viel besser verarbeiten. Deshalb ist auch gekochtes Gemüse gesund - aber es sollte möglichst kurz und schonend garen: Zum Beispiel kleingeschnitten in Pfanne oder Wok leicht anrösten und nur im eigenen Dampf dünsten.
Wer sein Gemüse in Wasser kocht, sollte wenig davon verwenden und die Flüssigkeit dann mit verwerten, zum Beispiel in der Sauce. Denn die Vitamine gehen ins Kochwasser über.
Die besten Garmethoden sind Dünsten, Dampfgaren oder im Wok Garen - alles, was schnell kocht und nicht auslaugt.
Gekochte Speisen möglichst nur kurz warm halten. Ansonsten ist schnelles Abkühlen und wieder Erhitzen besser. Denn wer sein Essen drei Stunden warm hält, verschenkt laut Studie des Allgemeinen Informationsdienst (aid) 22 Prozent des Vitamin C, 14 Prozent Vitamin B1.
Beitrag von Corinna Meyer










