Service - Kosmetika im Test

Kosmetik – der Klassiker unterm Weihnachtsbaum. Jeder Dritte verschenkt zum Fest Lippenstift, Lidschatten und Co. Ökotest hat deshalb 20 verschiedene Schminkutensilien auf ihre Inhaltsstoffe untersucht. Die Preisspanne der getesteten Produkte reicht von 2,75 bis 47,95 Euro. Zu Gast im Studio: Jürgen Stellpflug, Chefredakteur Ökotest.

Das Ergebnis: Viele teure Produkte sind ihr Geld nicht wert und enthalten gefährliche Verbindungen wie PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Auch halogenorganischen Farbpigmente, die als Allergie auslösend und manche als Krebs erzeugend gelten, hatten die Tester zu bemängeln. Vor allem in Lippenstiften, die im Laufe des Tages abgeleckt werden, fand Ökotest bedenkliche Stoffe.

Damit die Farben gut leuchten, verwenden viele Hersteller umstrittene Azofarbstoffe. Wachse und Fetten sorgen dafür, dass die Farbe gut haften bleibt. Doch was genau im Lippenstift steckt - dazu hüllen sich die Hersteller gerne ins Schweigen. Wird im Labor kritisch hingeschaut, treten oft aus Erdöl gewonnene Parafine, Silikon und gesundheitsgefährdende Farbstoffe zu Tage. Die haben auf den Lippen nichts zu suchen.

Mascara ist das am häufigsten genutzte Schminkutensil. Zwei Drittel aller Frauen tuschen sich die Wimpern. Durchschnittlich gibt jede Frau 60 € im Jahr für Maskara aus. Doch manche Produkte enthalten gefährliche Nitrosamine. Sie gehören zu den schlimmsten krebserregenden Stoffen. In Kosmetik sind sie daher verboten. Allerdings können sie entstehen, wenn der Rohstoff Triethanolamin verunreinigt ist. Also Augen auf beim Mascarakauf!

Das Ergebnis: Manch vermeintlicher Hingucker bleibt besser im Laden stehen. Ein echtes Highlight unter dem Weihnachtsbaum sind laut Ökotest die zertifizierten Naturkosmetikartikel, sie schnitten durch weg am besten ab.

Beitrag von Katja Charlé

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