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Modedesignerin Indira Monroy Rodriguez liebt es bunt: sie schneidert Kinderklamotten aus gebrauchter Kleidung und bedruckt sie mit fröhlichen Motiven. In ihrem Näh- und Bastel-Café "Indigo Bunt" in Friedrichshain treffen sich Leute zum gemeinsamen Nähen, Stricken, Basteln und Kreativsein.
Neben den passenden Werkzeugen, Hilfestellungen und Inspirationen gibt’s hausgemachten Kuchen und Kaffee. Kinder können hier auch einen kreativen Geburtstag erleben und Erwachsene Nähkurse besuchen. Passend zur Jahreszeit bietet sie auch besondere Angebote wie Schultüten, Drachen oder Laterne Basteln. Für zibb zeigt sie, wie man ein sommerlich bunt bedrucktes Multifunktionstuch selber macht.
Man benötigt: Eine Vorlage, z.B. am PC ausgedruckt, Backpapier, Frischhaltefolie, Stoffmalfarbe, Stoff, am besten hellen Baumwollstoff, Cuttermesser, und ein Bügeleisen.
So geht’s: Zunächst wird eine Schablone selber erstellt. Man legt zu unterst eine Lage Backpapier, Papier-Vorlage darauf, Küchenfolie drüber, noch eine Lage Backpapier drüber, dann wird kurz rübergebügelt, (Eisen auf Baumwolle stellen), ca. eine Minute. Die Folie ist geschmolzen, das macht die Schablone später wasserfest. Nun kommt die etwas schwierige Feinarbeit, mit einem Cuttermesser muß alles ausgeschnitten werden. Für Linien nimmt man ein Lineal zur Hilfe, Rundungen müssen Freihand gearbeitet werden.
Es ist eine ganz einfache aber praktische Schablonentechnik. Das Besondere daran ist, dass man diese Schablonen mehrfach verwenden kann und sie nicht wie bei einfachen Papier- oder Pappschablonen irgendwann von Farbe völlig durchweicht sind. Das ist z.B. praktisch, wenn man ein T-Shirt eines Teams bedrucken möchte. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist, dass man mit ihr sehr schön Schrift aufbringen kann, weil man sich die Vorlagen über den Computer ausdrucken lassen kann.
Nun wird die Farbe auf das Stück Stoff aufgetragen, mit einem Pinsel, so dass nichts verknickt und von unten keine Farbe auf die Schablone kommt.
Läßt man das Tuch pur ist es ein Kopftuch oder Tischtuch, bringt man an die Seiten des Tuchs noch Ösen an, kann es als mobiler Schattenspender aufgehängt werden, z.B. im Auto oder unterwegs beim Picknick.
Beitrag von Susanne Stein











