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Zu Gast im Sommergarten sind 25 Kinder, Jugendliche und Erwachsene des "Zentrums für Chinesische Heil- und Kampfkünste" in Potsdam.
Sie demonstrieren einige Choreographien des Kung Fu und erklären, was es mit den einzelnen Waffen des Kung Fu auf sich hat (Faust, Stock, Schwert, Säbel, Hellebarde). Auch Meisterin Jennifer Lee demonstriert ihr Können in der Kunst des „Liu He Ba Fa“ – Wasserstilboxen, eine so genannte innere Kampfkunst. Das ist eine sehr alte chinesische Kampfkunstart, der Körper ist wie Wasser: mal hart, weich, schnell, langsam, stoppt mal.
Meisterin Jennifer Lee leitet das Zentrum zusammen mit ihrem Mann Thomas Meewes. Sie bieten ein Zentrum an, in dem die Kultur der traditionellen Chinesischen Künste als wertvolle Kultivierung unterrichtet wird. Denn, so meinen sie: Ein Kampfkünstler wird immer ein "Kämpfer" bleiben so lange er nur die Aspekte des Kampfes trainiert, aber er wird ein Künstler sein, sobald er auch die traditionellen Künste und die Philosophie studiert, oder wie die Chinesen sagen: "xue wu yao xue de". Und auch wenn er ein erfolgreicher Kampfkünstler ist, ist er erst vollkommen wenn er weiß, wie er sich selbst heilen kann oder imstande ist, seine Gesundheit zu erhalten. Auch das bietet das Zentrum: bestimmte gesundheitsfördernde Massagen und "Entgiftungen". Es gibt schon Kurse für Kinder ab 1,5 Jahre.
Wer einmal vor Ort einen Eindruck bekommen möchte: Am 31.8.2013 ist Tag der offenen Tür.
Beitrag von Susanne Stein











