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Über bürokratischen Wahnsinn hat sich wohl schon jeder einmal aufgeregt. Dabei setzt die Bürokratie Grenzen fest – und ist in ihrem seltsamen Einfallsreichtum selbst recht grenzenlos. Was bringt es, die maximale Krümmung von Gurken festzulegen?
Benötigt die Bundeswehr wirklich Sonnencreme aus Eigenproduktion zur Erhaltung der Wehrbereitschaft? Warum muss Berlin ein Seilbahngesetz haben, obwohl es hier nicht eine einzige Seilbahn gibt? Und wie sinnvoll ist die geplante Öko-Richtlinie für Duschköpfe?
Der Bürokratische Wahnsinn hat bei uns Methode und ist quasi staatlich verordnet. Stefan Horn stellt in seinem Lexikon von A wie Aufbewahrungsfrist bis Z wie Zweitwohnungssteuer eine unterhaltsame Auswahl der irrwitzigsten Gesetze, Regelungen und Verordnungen vor: zum Wundern, Kopfschütteln und Schmunzeln.
Rund 100.000 Informationspflichten können einen Unternehmer in Deutschland treffen. Angefangen bei der Aufbewahrung von Buchführungsunterlagen über die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen bis zu unterschiedlichen Meldepflichten. Dank europäischer Gründlichkeit haben wir Seilbahngesetze für Regionen, in denen es niemals eine Seilbahn geben wird. Mehr als ein halbes Dutzend Verordnungen beschäftigen sich mit der Qualität unserer Bananen.
Beispiele für die Kreativität der Bürokraten gibt es zuhauf: von der Pferdesteuer über die Tachographenpflicht bis zur Verpflegungspauschale, von der Vermittlung der Arbeitslosenzahlen über die Schnullerhalternorm bis zur Zweitwohnungssteuer. Davon betroffen ist jeder: Existenzgründer, Handwerker, Bauherren, Angestellte, Arbeitslose, Eltern oder Verbraucher.
Doch Bürokratie ist weit mehr als ein Ärgernis. Bürokratie kostet Geld, vernichtet Arbeitsplätze und verhindert Innovationen. Bürokratieabbau ist ein beliebtes Postulat in Wahlkampfreden und Parteiprogrammen, doch meist sind es Politiker, die für unsinnige Gesetze die Verantwortung tragen. Der Autor des Buches, Stefan Horn, zeigt mit vielen Beispielen aus der Praxis, welche Blüten die Regelwut in Deutschland treibt, demonstriert aber auch Fälle, die sich Unternehmen selbst antun. Nur absolute Regelungsfanatiker wünschen sich nach der Lektüre des Buches kein Bürokratieabbaugesetz.
Der Autor
Stefan Horn ist Unternehmensberater und Journalist. Seit mehr als zehn Jahren ist er als Autor von Ratgeber- und Fachliteratur bekannt. In der Beratungspraxis kämpft er für seine Mandanten täglich gegen bürokratische Hürden auf dem Weg zu unternehmerischem Erfolg. Er lebt mit seiner Familie in der Vulkaneifel.
Das Buch:
Stefan Horn
Lexikon des Bürokratischen Wahnsinns
Taschenbuch
Verlag Ariston
ISBN: 978-3-424-20087-4
192 Seiten, 12 Euro
(Beitrag von Michael Großmann)
Der Bürokratische Wahnsinn hat bei uns Methode und ist quasi staatlich verordnet. Stefan Horn stellt in seinem Lexikon von A wie Aufbewahrungsfrist bis Z wie Zweitwohnungssteuer eine unterhaltsame Auswahl der irrwitzigsten Gesetze, Regelungen und Verordnungen vor: zum Wundern, Kopfschütteln und Schmunzeln.
Rund 100.000 Informationspflichten können einen Unternehmer in Deutschland treffen. Angefangen bei der Aufbewahrung von Buchführungsunterlagen über die Veröffentlichung von Jahresabschlüssen bis zu unterschiedlichen Meldepflichten. Dank europäischer Gründlichkeit haben wir Seilbahngesetze für Regionen, in denen es niemals eine Seilbahn geben wird. Mehr als ein halbes Dutzend Verordnungen beschäftigen sich mit der Qualität unserer Bananen.
Beispiele für die Kreativität der Bürokraten gibt es zuhauf: von der Pferdesteuer über die Tachographenpflicht bis zur Verpflegungspauschale, von der Vermittlung der Arbeitslosenzahlen über die Schnullerhalternorm bis zur Zweitwohnungssteuer. Davon betroffen ist jeder: Existenzgründer, Handwerker, Bauherren, Angestellte, Arbeitslose, Eltern oder Verbraucher.
Doch Bürokratie ist weit mehr als ein Ärgernis. Bürokratie kostet Geld, vernichtet Arbeitsplätze und verhindert Innovationen. Bürokratieabbau ist ein beliebtes Postulat in Wahlkampfreden und Parteiprogrammen, doch meist sind es Politiker, die für unsinnige Gesetze die Verantwortung tragen. Der Autor des Buches, Stefan Horn, zeigt mit vielen Beispielen aus der Praxis, welche Blüten die Regelwut in Deutschland treibt, demonstriert aber auch Fälle, die sich Unternehmen selbst antun. Nur absolute Regelungsfanatiker wünschen sich nach der Lektüre des Buches kein Bürokratieabbaugesetz.
Der Autor
Stefan Horn ist Unternehmensberater und Journalist. Seit mehr als zehn Jahren ist er als Autor von Ratgeber- und Fachliteratur bekannt. In der Beratungspraxis kämpft er für seine Mandanten täglich gegen bürokratische Hürden auf dem Weg zu unternehmerischem Erfolg. Er lebt mit seiner Familie in der Vulkaneifel.
Das Buch:
Stefan Horn
Lexikon des Bürokratischen Wahnsinns
Taschenbuch
Verlag Ariston
ISBN: 978-3-424-20087-4
192 Seiten, 12 Euro
(Beitrag von Michael Großmann)


