Am Stand von Panasonic steht am 04.09.2013 auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin eine Wand von 4K Fernsehern. (Quelle: dpa)

Service - Technik-Trends 2013

Über 1.000 Aussteller auf 145.000 Quadratmetern – auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2013 präsentieren die großen Elektronikhersteller wieder sechs Tage lang ihre Neuheiten. Morgen geht’s los, die wichtigsten Trends schon vorab bei zibb.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen IFA sind hochauflösende Fernseher, vor allem die sogenannten 4K-Geräte. Sie bieten eine vierfache Full-HD-Auflösung. Der Vorteil: Auch in kleineren Räumen kann man ein XXL-Modell aufstellen, ohne einzelne Pixel auf dem Bildschirm zu sehen. Der Nachteil: Es haben sich noch keine Standards durchgesetzt, es gibt daher auch keine speziellen Abspielgeräte, um die neue Technik vollständig ausreizen zu können. Und die Modelle auf dem Markt sind mit etwa 5.000 Euro für ein 55-Zoll-Modell noch relativ teuer. Verbraucher sollten also am besten noch etwas mit der Anschaffung warten, rät Sven Oswald, Technik-Experte von Radio Eins.

Ähnliches Problem bei Smart TV, also Fernsehern, die etwa durch Sprach- oder Gestiksteuerung bedient werden können und internetfähig sind. Jeder Hersteller hat sein eigenes System und auch eigene Apps entwickelt. Wer sich ein Smart-TV-Gerät kaufen möchte, sollte daher genau prüfen, wie er es zuhause benutzen will, etwa ob damit hauptsächlich die Mediatheken der Fernsehsender abgerufen werden sollen. Laut einer Studie sind bereits rund 50 Prozent der Fernseher bereits Smart-TV-fähig, doch nur ein Bruchteil der Nutzer schließt sie ans Internet an.


Alles vernetzt

Weiter gefeiert wird Smart Home, also der vollständig vernetzte Haushalt. Im Idealfall kann der Nutzer all seine Haushaltsgeräte mit dem Smartphone steuern. Kühlschränke zum Beispiel melden so, wann die Milch schlecht ist. Und die Waschmaschine sendet eine Nachricht, sobald die Wäsche fertig ist. Problem: Jeder Hersteller will auf dem Gebiet der Platzhirsch werden. Es gibt daher bisher nur Insellösungen, keine Standards. Für den Verbraucher heißt das, er kann die Funktionen nur komplett nutzen, wenn er sich für einen Hersteller entscheidet.


Am besten morgens bummeln

Wer die Neuheiten der Hersteller selbst testen will, sollte das am besten gleich am Freitag zum Start um 10 Uhr morgens tun – oder bis Montag Vormittag warten. Die Tageskarte kostet in diesem Jahr 17 EUR (ermäßigt 12 EUR). Die ganze Familie darf für 35 Euro rein. In der Happy-Hour ab 14 Uhr kostet es nur noch 12 Euro pro Person.

Beitrag von Christine Schaller

 

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