rbb Fernsehen

rbbonline | Service | Technik

Zibb
Zibb

Mi 07.12.11 18:30

Service

E-Books im Test

Zukunft des Lesens oder Untergang der Lesekultur: Unterschiedlicher können die Standpunkte zu E-Books nicht sein. Die einen können sich nicht vorstellen, ein Buch auf dem Bildschirm zu lesen, die anderen sehen das Ende der Bücherregale gekommen.

Fest steht: Die Umsätze wurden in den vergangenen Jahren stetig gesteigert, kleine und große Verlage stellen sich darauf ein, auch weil die E-Book-Reader immer billiger werden. Wie die Zukunft für die E-Book-Reader aussieht, ist noch ungeklärt. Mächtige Konkurrenz haben die E-Book-Reader durch Smartphones und vor allem durch Tablet-Computer wie das iPad. An ein vollständiges Verschwinden des Papierbuchs glaubt im Augenblick jedoch kaum jemand.

1. Was sind E-Books?

Damit sind digitale Ausgaben von Büchern gemeint. Diese können auf elektronischen Lesegeräten gespeichert werden. Ein E-Book-Lesegerät („E-Book-Reader", „E-Reader") ist ein für die Darstellung elektronisch gespeicherter Buchinhalte (E-Books) eingerichtetes tragbares Gerät. Neben spezialisierten Geräten, die elektronisches Papier zur Anzeige verwenden, lassen sich mit entsprechender Software auch Smartphones, Tablet-Computer und PCs als E-Book-Reader nutzen. E-Book-Reader besitzen gewöhnlich ein Display mit einer Diagonale zwischen 5 und 10 Zoll, welches meist mit einer sehr kontrastreichen Anzeigetechnik auf Basis elektronischen Papiers von Herstellern wie E-Ink oder SiPix ausgestattet ist. Diese benötigt keine aktive Hintergrundbeleuchtung (im Gegensatz zu gewöhnlichen LCD-Anzeigen) und bietet so ein sehr gut lesbares Schriftbild mit hoher Auflösung, das die Augen kaum anstrengt und auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch sehr gut lesbar bleibt. Es erinnert dadurch sehr an das gewohnte Schriftbild von bedrucktem Papier. E-Books verbrauchen dadurch außerdem nur minimal Strom, nämlich nur beim Umblättern. Eine Akkuladung reicht in der Regel für mehrere tausend Buchseiten.

2. Wo sind die E-Books erhältlich?

 Im deutschsprachigen Raum gibt es verschiedene E-Book-Anbieter wie beispielsweise Amazon, buch.de, Thalia, Libri, Libreka, ciando, beam eBooks, Digitallesen oder Ebozon. Alle bieten sowohl Fachbücher als auch Belletristik an. Zudem vertreiben Verlage in zunehmendem Maß eigene E-Books über ihre Verlagshomepage.

Dieser Text gibt den Sachstand vom wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

Infos im WWW

c't - Magazin

Hier wurden E-Book-Reader getestet. Die Ergebnisse finden Sie im Heft Nr. 24, S. 92 des c't-Magazins.

www.ct.de

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/zibb/service/technik/e_books_im_test.html

Fenster schließen!